Ueber Zacatecas nach Guadalajara
Nach der 5-stuendigen Fahrt nach Chihuahua und der gleich im Anschluss folgenden 12-stuendigen Nachtfahrt nach Zacatecas kamen wird dort ca gegen halb 11 Uhr an. So eine Nachtfahrt ist schon toll, wenn man trotz des hohen Preises dann eine Uebernachtung sparen kann.
Unser Gepaeck haben wir einfach am Busterminal gelassen, das dann 3Pesos pro Gepaeckstueck und Stunde kostet. Moderate Preise!!
In Zacatecas erstmal was essen, zur Bank (echt grossartig, dass es immer diese Partnerbanken der Deutschen Bank gibt!! erleichtert einem vieles und man spart sich viele Gebuehren) und sassen anschliessend bei total schoenem Wetter im Internet… Bloedes Internet.. Man gewoehnt sich hier so schoen daran Zeit zu haben, die man gar nicht am PC abhaengen moechte. Echt ein Vorteil, wenn man sein eigenes Laptop nicht dabei hat.
Mit der Zeit die noch uebrig blieb wollten wir wenigstens noch die Minen-tour machen. Dazu mussten wir Haarnetze und Helme aufsetzen und in einem kleinen Zueglein Platz nehmen. Dann ging’s erstmal ein paar hundert Meter in die Mine hinein. Die Mine el Eden ist innendrin ganz nett aufgebaut und ein Guide hat uns Hinweise gegeben und auch ab und zu auf englisch uebersetzt.

Mina el Eden
Von innen haben wir auch einen Blick in die Minendisco erhaschen koennen. Der gesehene Teil schaut aus, wie uns Felsenkeller in Pfullendorf. Aber anscheinend soll es noch einen grossen Raum geben in dem 300 Menschen Platz finden und die beste Akkustik der Welt herrscht. Ich kann allerdings nur das weitergeben, was unser Guide dazu sagte.

Blick auf Zacatecas
Am Ende der Mine konnte man, nach einem kurzen Anstieg zur Seilbahn gelangen, die hoch auf den Berg fuehrt. Von der Bahn hatte man nochmal einen tollen Ausblick auf die Stadt. Dann sind wir zu Fuss runtergelaufen. Das war anstrengend!
Und etwas ist eine Erwaehnung auch noch wert!! Zum Abendessen gibt’s im Restaurant meist ein Koerbchen mit Broetchen dazu und die die es hier gab, waren einfach suuuper lecker!! Kam schon stark an unsere bekannten guten deutschen Broetchen ran!!
Ja, und dann ging’s mit dem Taxi wieder zum Bus. Auf nach Guadalajara.
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Dort kamen wir spaet nachts an. Bezogen leise unser Zimmer…
Das Hostel war echt gut. 125 Pesos p/P fuer ein Dorm in Ordnung. Mit Fruehstueck. Nicht wahnsinnig gut, aber immerhin.
Dann haben wir uns natuerlich Guadalajara angeschaut. Riesige Stadt, genaugenommen, die zweitgroesste Stadt Mexikos. Aber lang nicht so ueberfuellt wie Mexico-City. Typisches Sightseeing: Kathedralen, Museen…
Im Palacio de Gobierno gabs beeindruckende Wandgemaelde des Kuenstlers Orozco. Direkt am grossen Treppenaufgang an der Wand bis zur Decke hoch.

Hidalgo by Orozco
Man moechte es laenger anschauen, aber kriegt bald nen steifen Hals!
Nach weiterem Sightseeing sind wir zu den Markthallen marschiert. Hier gibt’s mal wieder viel zu viel. Und um sich zu entscheiden, was und wo man ist, braucht es auch wieder einiges an Zeit. :D Natuerlich haben wir uns mal wieder ein paar Ausstellungen angeschaut. Ganz besonders gefiel mir dieses Kunstwerk:

besonderes Kunstwerk in Guadalajara
Dann haben wir uns spontan dazu entschieden nach Tlaquepaque zu fahren, wo man noch Glasblaesern zuschauen kann. Auf dem Weg dorthin trafen wir ein paar englische Senioren, die uns im Gespraech noch ein kleines Oertchen oberhalb von Puerto Vallarta empfahlen, wo es nicht ganz so touristisch ist. Das sind natuerlich Tipps, die einem waehrend der Reise echt hilfreich sein koennen. In Tlaquepaque wurden wir auf der Suche nach den Glasblaesern enttaeuscht. Mein Reisefuehrer hatte auch in dieser Hinsicht versagt (es gibt doch einige Angaben, die nicht mehr zutreffen). Wurden dann zur Glasblaeser-Fabrik geschickt, aber die hatte leider auch schon zu. Ansonsten ist Tlaquepaque echt schoen!! Hat uns gut gefallen. Ich habe auch endlich ne andere Handtasche gefunden, da meine nach gut 2 Jahren endgueltig auseinander fiel und es langsam kritisch wurde mit den Loechern.
In Tlaquepaque wollten wir auch Geld abheben, aber es gab keins mehr im Automat und der wird wohl immer erst um 17 Uhr wieder aufgefuellt. Schlechter Service.
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Abends gabs in Guadalajara auf dem Zocalo ein kleines Konzert eines Orchesters. So etwas gibt’s eigentlich in jeder grossen Stadt. Ganz nett. Zum Abendessen wurde uns ein Restaurant empfohlen, bei dem es aber nur frittierte Tacos gab. Nicht gut… :(
Und weil wir ja Chris und Sarah sind (ja, immernoch!) war unsere Zeit in Guadalajara auch schon wieder vorbei. Nach der Nacht im gleichen Hostel ging’s am naechsten Morgen frueh weiter…
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geschrieben am 21. Februar 2009 um 12:47 Uhr ///
du hast deine tasche weggeschmissen????? krassoooooo