Palenque – Agua Azul
Von San Cristobal de las casas fuhren wir mit dem Bus nach Palenque.
Am Anfang nur stop and go. Aus unerklärlichen Gründen kamen wir nicht wirklich vorwärts. Nach ca. einer Stunde erreichten wir ein Dorf und wir sahen warum es kaum vorwärts ging. Zwei Dorfbewohner hatten lange, dünne Holzbretter mit Nägeln nach oben und warfen sie auf die Straße. Sie nahmen die Dinger erst weg, wenn man ihnen 20 Pesos gab. Eine eigene kleine Einnahmequelle. Drumherum saßen viele andere Dorfbewohner und verfolgten das Schauspiel. Da sieht man, was in Mexiko so möglich ist.
Ansonsten war die Fahrt echt schön. Die Landschaft grün, saftig und von Bananen-Stauden begleitet.
In Palenque mussten wir dann gleich noch ein paar organisatorische Dinge erledigen, was unseren Aufenthalt in Palenque anging. Danach fuhren wir mit dem Taxi zu unserem Hostel. Aus meinem Reiseführer hatten wir uns ein Hostel am Rande des Dschungels ausgesucht. Dort angekommen, war einfach gar nichts los. Außer uns waren vielleicht noch zwei andere in diesem Hostel. Auch kein übliches Hostel, wie man es so kennt, sondern einzelne Bungalows die verteilt im Geländer rumstehen.

Hostel Elementos naturales
Was anderes konnte man da abends nicht mehr machen. Kein Restaurant und auch nix anderes zum Anschauen im Dunkeln. Haben uns für den nächsten Morgen das Frühstück ausgesucht, welches im Preis dabei war. Klang schon sehr vielversprechend.
Die Nacht war, für mich, lang. Ich konnte kaum schlafen. Ich hatte noch nie zuvor einen Brüllaffen gehört und keine Ahnung wie die aussahen. Dem Geschrei nach hätte ich erwartet dass diese netten Tiere mindestens zwei Meter hoch sind… Da konnte Chris mir sooft sagen wie er wollte, dass du nur knapp nen Meter groß werden. Das konnte ich einfach nicht glauben. Und nachts ist ja sowieso alles schlimmer. Und dann raschelte da auch noch was direkt bei unserem Bungalow…
Irgendwie ging die Nacht aber doch rum und wir assen unser leckeres Frühstück, das locker an das eines Restaurants rankam. Morgens konnte ich leider keinen dieser Brüllaffen entdecken. Mit dem Collectivo sind wir zu den Pyramiden gefahren und waren wieder mit die ersten. Das ist hier auch extrem wichtig, weil Palenque ein sehr sehr beliebtes Ausflugsziel ist und man die Pyramiden ja am liebsten ohne Menschen fotografiert.

Pyramiden von Palenque
Die Pyramiden waren schon beeindruckend. Groß, zum Teil begehbar und vor allem mitten im Dschungel.
Nach und nach wurden dann die ganzen Touristen angekarrt und die Anlage füllte sich. Anschließend schauten wir uns noch das Museum an und warteten auf unseren kleinen Van, der uns noch am gleichen Tag zum Wasserfall Misol Ha und zu Agua Azul bringen sollte.
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Misol Ha war ein schöner Wasserfall, hinter dem man vorbeilaufen kann. Ganz nett. Aber Agua Azul war ein Traum.

Agua Azul
Türkises Wasser, kleine Wasserfälle, Wasserbecken und ideal zum Baden. Dort konnten wir den Nachmittag verbringen. Es war wunderschön. Natürlich waren dort auch viele Touristen, aber das bin ich vom Illmensee im Sommer auch gewohnt. Also nicht dramatisch.
Abends waren wir in Palenque noch essen, bevor wir wieder in der Abgeschiedenheit zu Bett gingen.
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geschrieben am 26. April 2009 um 15:51 Uhr ///
Wow, da bekommt man ja Lust auf den Sommer und Urlaub! Wieder mal super schöne Bilder!
geschrieben am 26. April 2009 um 23:05 Uhr ///
Danke dir Maria.
Jep ich habe sie auch gerade nochmal angeschaut. Ich möchte am liebsten wieder in das Wasser springen und mich von der Strömung treiben lassen.
Mexico ich komme.