Oaxaca – Monte Alban & versteinerter Wasserfall

icon author Sarah on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 08.03.2009     

Wir waren von Silvia vorgewarnt, dass im Nachtbus nach Oaxaca Überfälle passieren können. Haben einen Teil unseres Gelds im großen Rucksack verstaut und auf unsere kleinen Rucksäcke gut aufgepasst. Wir waren schon sehr vorsichtig. Ist dann zum Glück auch nix passiert. Man ist ja schon ein wenig aufgeregt. Trifft’s einen oder trifft’s einen nicht. Um kurz vor 7 Uhr kamen wir in Oaxaca an. Es war noch gar nicht richtig hell. Haben beschlossen zum Hostel zu laufen. War schon ein Stück, aber gut um wach zu werden. Im Hostel konnten wir so früh dann tatsächlich schon einchecken. Aber wie bisher haben wir uns auch diesmal nicht gleich hingelegt sondern sind wieder auf Erkundungstour gegangen. Zuerst gab’s ein leckeres Frühstück, das für ca. 2,50Euro enthält: O-saft, Kaffee oder heiße Schokolade, Brötchen, Omelett, Obstsalat. Das gönnt man sich doch gerne. In Oaxaca gab’s irgendwie nicht so viel zu sehen. Ich habe vielleicht auch einfach zu viel erwartet. Viele Leute hatten uns Oaxaca empfohlen, aber ich konnte das in diesem Moment nicht nachvollziehen.
Eine kleine Sensation hatte Oaxaca dann aber doch parat. Hier haben wir zum ersten Mal die kleine Leckerei mit Chili entdeckt. Lecker… Konnten es uns verkneifen zu probieren.


mhh... buen provecho

mhh... buen provecho

Gleich um 9 Uhr fiel die Entscheidung, dass wir mittags noch nach Monte Alban fahren wollten. Haben nen Touranbieter gefunden und sind zurück zum Hostel. Die Zeit bis dahin haben wir uns mit Rike aus unserem Zimmer unterhalten, die gerade aus Cuba zurückkam. Sie hatte einiges zu erzählen und ich bin mir nicht sicher, ob man von Cuba nicht zu viel erwartet. Also als Frau dort alleine unterwegs zu sein, ist wohl nicht so prickelnd. Dazu muss man sagen, dass sie keine zwei Wochen Resort-Urlaub gemacht hat, sondern vier Wochen bei einer kubanischen Familie untergekommen war und sich nicht nur in den touristischen Gebieten aufgehalten hatte.
Jedenfalls sollte man viel Geld mitbringen, da es dort eine extra Währung für Touristen gibt. Das die nicht billiger ist, kann man sich denken.
Um 13:30 Uhr ging es mit einem vollen Bus nach Monte Alban. Unsere zweiten Ruinen nach Teotihuacan. Nach einem kleinen Museumsrundgang sind wir über den riesigen Platz marschiert. Man kommt kaum vorwärts. Irgendwann zwischendrin musste Chris nochmal kurz zurück und war dann ewig weg. Monte Alban ähnelt Teotihuacan ein wenig.

Monte-Alban

Monte-Alban

Vom Top der Pyramide (Platform Sur) hat man eine tolle Aussicht auf die ganze Anlage. Hatten zur Erkundung zwei Stunden Zeit. Hat auch gereicht.
Abends haben wir dann noch eine Tour für den nächsten Tag gebucht. Wir hatten ja mal wieder nicht so viel Zeit und mit Collectivos auf eigene Faust hätte man an einem Tag nicht so viel sehen können.
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Am nächsten Tag ging’s dann um 10 Uhr mit acht anderen Touristen in einem kleinen Van zuerst nach Tulla. Dort steht eine 2000 Jahre alte Zypresse. Der Baum mit dem größten Umfang der Welt.

in Tulla

in Tulla

Wir haben ja schon große Bäume in den USA gesehen. Hoch war die Zypresse auch nicht, aber fast so breit wie hoch. Danach führte uns die Tour zu einer Weberei. Natürlich auch mega touristisch, wenn alle Touri-Touren dorthin gekarrt werden und noch natürlicher wird am Ende noch viel Zeit gelassen um sich etwas kaufen zu können… Nächster Stop in Mitla. Weit verstreute Ruinenanlage. Anders als das was wir bisher gesehen haben. Aber sehr klein. Lohnt sich nur, wenn man sich dafür sehr sehr interessiert, dass man nur wegen Mitla dorthin fährt. Das einzige etwas interessante war, dass man sich endlich mal unterirdisch bewegen konnte. So konnte man in zwei Gräber hinunter gehen. Viel sehen tut man dort allerdings nicht.
Der beste Stopp dann bei den versteinerten Wasserfällen. Schwimmen mit toller Aussicht auf die Berge.
Hierva el Agua
Leider waren wir zur ungünstigsten Zeit dort, da der schöne Wasserfall in den Schatten gestellt war… und wir hatten auch nicht so viel Zeit. Ein kurzes Bad war aber trotzdem noch drin. Chris baden, Sarah fotografieren.
Die Kulisse dort war schon traumhaft. Den letzten Stopp machten wir bei einer Mezcal Fabrik mitten in der Pampa. Reine Touristen-angelegenheit. Drei Theken für drei Gruppen um Mezcal zu probieren. Hat uns jetzt nicht so gefallen. Wir konnten uns auch nicht vorstellen, dass dort tatsächlich produziert wird. Als Einnahmequelle reicht es ja auch wenn täglich 100 Touristen angekarrt werden…

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Abends ging’s dann mal wieder mit einem Nachtbus weiter nach San Cristobal.

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