Ciudad de México und eine unglaublich nette Familie! Teil 2

icon author Sarah on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 22.01.2009     

Am nächsten Tag waren wir bei der Basilica de Guadelupe, bei der auch gerade ein Gottesdienst stattfand. Das ist schon sehr auffällig, dass fast in jeder Kirche wo wir reinspazieren ein Gottesdienst stattfindet. Das war in Australien sehr sehr selten der Fall. Das absolut lustige und unglaubliche an dieser Kirche ist, dass sich unter dem Bild der Jungfrau Maria, die hier immer von einem Kranz Sonnenstrahlen umgeben ist, vier Rollbänder befinden, dass niemand vor dem Bild stehen bleiben kann.

Rollbänder unterhalb der Jungfrau Maria

Rollbänder unterhalb der Jungfrau Maria

Echt der Hammer. Sowas habe ich noch nie gesehen. Das Bild der Jungfrau Maria ist hinter Panzerglas in Sicherheit gebracht. Danach haben wir noch ganz kurz in die alten Basilica reingschaut, die allerdings hauptsächlich aus Gerüsten besteht, weil sie schon etwas dem schiefen Turm von Pisa ähnelt. Mexico-City ist anscheinend schon 7 Meter geschrumpft (laut meinem Reisefüherer) und das macht sich dann bei vielen Gebäuden anhand schiefer Wände bemerkbar. Anschließend sind wir auf den nahegelegenen Berg hinauf und waren erstmal ein wenig fertig oben angekommen. Schließlich liegt Mexiko Stadt ja auf 2300m Höhe und wir waren aus San Francisco und New York Meeresspiegel gewohnt. Dann noch der Smog dazu… Jede kleine Anstrengung macht sich bemerkbar.
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Die nächsten Tage fasse ich mal etwas zusammen.
An einem Tag waren wir noch im Museo de Antropologia, mein letztes Museum für eine Weile. Irgendwann ist genug!

Chris und Sarah

Chris und Sarah

Dieses Museum befindet sich im Park Chapultepec. Dort kann man im grünen See auch Boot fahren. Aber das Wetter war nicht so besonders an dem Tag. Kurz zuvor sind wir aber erstmal die Paseo de la Reforma zum Unabhängigkeitsdenkmal gelaufen. Dem goldenen Engel der Stadt.
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Einen ganzen Tag verbrachten wir damit, ein Päckchen von mir nach hause zu schicken, was ich dann letztenendes doch nicht gemacht habe, weil es doch einfach zu teuer gewesen wäre und da wir unser Gepäck glücklicherweise bis zum Ende unserer Reise bei Carla lassen können ist dies auch nicht mehr unbedingt notwendig. Das ist echt perfekt. So können wir mit leichten Rucksäcken unsere Reise antreten.

Während unserer ersten Woche haben wir viel mexikanisches Essen genießen können. So haben Sie uns zum Beispiel Mole gezeigt. Sehr lecker. Hühnchen in einer dunklen Masse.
Am Freitag haben wir ein sehr gewürztes Stück Fleisch gegessen. So richtige Beilagen essen sie hier gar nicht dazu. Zuerst gabs ne Suppe und dann das Fleisch mit einer halben Avocado. Das Fleisch war sehr lecker, aber irgendwie hatte ich schon geahnt, dass ich nur das Fleisch alleine vielleicht doch nicht so ganz vertrage. Wenig später weigerte sich mein Magen und rebellierte.
Pepto-Bisol wird nun wohl mein ständiger Reisebegleiter sein. :D Werde es mir vor der großen Reise noch irgendwo besorgen. Das war eine Empfehlung von Fernando. Nach der Einnahme war mir aber trotzdem noch ein ganzes Weilchen übel. Ausgerechnet an diesem Abend sind wir abends in einen Club und haben uns mit Carlas Freunden getroffen. Während die anderen sich eine Flasche Wodka bestellten (den Saft gibts kostenlos dazu), blieb ich beim Wasser. Tauschte dieses später dann gegen den kostenlosen Saft.
Und weil wir hier in Mexiko sind und ich einfach die penible Genauigkeit ablegen möchte, habe ich mich auch beim Wodka beteiligt obwohl ich nichts davon getrunken hatte. Es war einfach ein schöner Abend und ich wollte in diesem Moment nicht typisch deutsch oder auch europäisch sein! Und es hat auch nicht weh getan :D

1 Kommentar zu “Ciudad de México und eine unglaublich nette Familie! Teil 2”

  1. Kommentar von Eula

    Was ist denn das für eine riesen Kirche? Das ist ja ein richtiger Palast…. alles so super modern… wow…. So kann Kirche sein.

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