Ciudad de México und eine unglaublich nette Familie! Teil 1

icon author Sarah on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 21.01.2009     

Wir mussten morgens um halb 6 Uhr das Hostel verlassen um rechtzeitig mit der Subway zum Flughafen zu kommen. Wir waren etwas spät dran. Ich habe es dann vorgezogen mit dem ganzen Gepäck ein Taxi zur Subway zu nehmen, weil es doch ein ganz schönes Stück war und wir wie gesagt schon viel zu spät dran waren.
Mit der Subway waren wir auch nochmal gut ne Stunde zum Flughafen unterwegs und mussten dann auch noch den Airtrain nehmen. Alles in allem waren wir knapp eine Stunde vor unserem Flug am Terminal zum Einchecken. Alles etwas knapp aber ging alles gut. Der Flug verlief auch ganz gut.

Bei unserer Ankunft haben wir nach Carla Ausschau gehalten, die uns vom Flughafen abholen wollte. Es dauerte nicht lange und da stand sie vor uns. Unser Engel!!! :D

Carla es un angel! :)

Carla es un angel! :)

Das war natürlich suuuuper. So mussten wir mit dem ganzen Gepäck nicht durch die City gurken sondern konnten es einfach ins Auto schmeißen. Als Carla den Kofferraum aufmacht war dort ein kleines Körbchen mit lauter mexikanischen Leckereien und Willkommens-Grüßen. Voll süß. Die Fahrt durch die Stadt war lang. Und den Smog konnte man wirklich sehen und einatmen. Auf der Fahrt zu ihr nach hause fielen uns schon die ganzen Straßenhändler auf, die den wartenden Autos etwas verkaufen wollen. Süßigkeiten, Rundum-Staubwischen und vieles mehr.
Dann kamen wir doch mal zu hause an. Ihr Papa hat nach seiner Mittagspause auf uns gewartet und ist dann wieder zur Arbeit. Ein sehr sympathischer Mann. Luxuriös für unser Gepäck ging es mit dem Aufzug in den 3. Stock. Eine tolle Wohnung mit einer tollen Familie, doch den Bruder sollten wir erst später kennenlernen. Carla führte uns herum und erklärte uns ihr Zimmer zu unserer Bleibe. Wow. Sowas hatte ich absolut nicht erwartet. Eine tolle Ausgangsbasis für die weitere Reise. Hammer. Aber das ist noch nicht alles. Wie es die mexikanische Herzlichkeit so will, erklärte sie uns den Kühlschrank auch zu unserem und wir sollten uns einfach bedienen. Und hier bedeutet das das dann auch. Das wird nicht einfach nur so gesagt.
Abends musste Carla dann zum Tanzen, das momentan jeden Tag für mindestens drei Stunden stattfindet, da sie Anfang Februar einen Auftritt hat. Ja, Carla tanzt Flamenco. Ein wenig dumm nur, dass keine Zuschauer bei den Proben erlaubt sind. Ihre Lehrerin scheint manchmal ein ziemliches Biest zu sein.

Wir waren nicht lange allein, da kam Fernando, Carlas Bruder. Mit ihm gingen wir abends noch was trinken. Genauso nett wie der Rest der Familie. War ein lustiger Abend mit Mojito, Margarita und Michelada.
Und dann wieder eine Nacht in einem richtigen Bett. Man hab ich gut geschlafen. Das blöde nur, wenn man morgens dann nicht mehr aus dem Bett kommt.

Fernando

Fernando

So sind wir am ersten Tag relativ spät losgekommen. Mit der Metro ging’s zum Centro Historico. Ja, die Metro.

Metro
Die Metro wird vom Staat unterstützt und so kommt man mit 2 Pesos für eine Fahrt weg. Zum Vergleich: 1 Euro = 18 Pesos. Die Metro fährt hier auch auf richtigen LKW-Reifen… :D
Noch besser als in New York fährt die Metro hier im Minutentakt und man kann es sich kaum vorstellen, aber obwohl sie so oft fährt ist sie meistens gesteckt voll. Kaum fährt die eine Metro weg stehen schon wieder so viele Leute da, dass die Nächste auch voll wird.

die Metro in Mexico-City

die Metro in Mexico-City

Das Wetter war leider nicht so Bombe, bewölkt und viel Smog. Fotos sind nicht wirklich gut geworden. Sieht einfach schöner aus bei Sonnenschein. Im Centro historico ist ein riiiiiiiiesen Platz mit einer riiiiiiiesen Flagge. Neben diesem Platz die große Catedral Metropolitana.

Catedral Metropolitana

Catedral Metropolitana

Die ist auch mehr als groß. Mit vielen vielen Altaren. Fast überall fand ein Gottesdienst statt. Danach sind wir in Palacio Nacional wo auch die Unabhängigkeitserklärung von 1821 ausgestellt ist. Dort befindet sich auch das Museum von Benito Juárez. Danach sind wir noch in ein paar andere Ausstellungen die uns irgendwie zufällig über den Weg gelaufen sind. Rund um den Zocalo kann man in fast jedes historisch aussehende Gebäude gehen und findet eine Ausstellung. Einmal mussten wir tatsächlich Eintritt zahlen. Ganze 8 Pesos ;).

eine Ausstellung nach der Anderen

eine Ausstellung nach der Anderen

Zum Mittagessen gönnten wir uns unsere ersten Tacos. An einem kleinen Stand wo viele Leute aßen, holten wir uns zusammen 4 verschiedene Tacos für 20 Pesos. Etwas mehr als einen Euro. Das war ein guter und üppiger Snack. Als ganze Mahlzeit hätte man noch mehr verdrücken können.

unsere ersten Tacos!

unsere ersten Tacos!

Neben der Catedral Metropolitana befindet sich der Templo Mayor. Ja, mitten in der Stadt findet man eine Ruine eines Tempels. Dort rumzulaufen hätte allerdings 51 Pesos gekostet und wir haben es nicht gemacht, obwohl das ja auch nur 3 Euro sind. Aber man hat auch von Außen die Ruine gesehen und wir werden schließlich noch ein paar Pyramiden und Tempeln begegnen.

Templo Mayor

Templo Mayor

Nach einem leckeren Abendessen fuhren wir heim. Dieser Abend, so wie auch die darauffolgenden waren so gestaltet, dass Carla beim Tanzen, aber Fernando und Jésus zu hause waren. Das war viel viel besser als jeder Spanisch-Kurs. :D
Der Vater ist so interessiert, dass er sich immer sehr fleißig mit uns unterhielt und Fernando meist übersetzte. Der Vater kann auch ein wenig englisch. Das erleichterte die Kommunikation meistens. :D
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