Bekanntschaft mit der Polizei
Ja, was man nicht alles tut um die Aufmerksamkeit der Leser zu bekommen :D
Ganz so spannend wie es sich anhört wird der Bericht “leider” nicht ;)
Normalerweise genügt der internationale Füherschein im Ausland. Dieser wird ohne Frage anerkannt. Nicht jedoch, wenn man in California studiert. Sobald man ein spezielles Visa hat und vorübergehend resident ist, genügt unser deutscher Lappen nicht mehr. So durften wir in Kalifornien eigentlich gar nicht Auto fahren. Wir hätten einen extra kalifornischen Führerschein machen müssen. So richtig mit Theorie und praktischer Fahrprüfung. Aber weil das natürlich Zeit und Geld kostet und man für den praktischen Teil auch ein Auto selbst mitbringen muss, haben wir dies nicht getan.
Und da gabs dann auch ein paar heikle Situationen.
Die erste Situation ergab sich nach unserem Trip nach Los Angeles, als wir bereits den Espen abgesetzt hatten und auf dem Weg nach Hause waren, als hinter uns die Sirenen losgingen. Davon habe ich echt weiche Knie bekommen. Glücklicherweise hat er das Auto direkt hinter mir rausgezogen… Puh…
Das andere Mal haben Chris und ich das Auto vor dem Yosemite National Park dazu genutzt in einem Sportladen einkaufen zu gehen. Vor lauter Sucherei ist die Ampel schneller rot geworden, und so schaffte ich es nicht mehr genau an der Haltelinie zu halten… Ja, das tolle war nur, dass genau vor mir, also hinter der Ampel mehrere Polizeiautos standen… Oh man… sch****…
Als ich dann losgefahren bin hat mich der eine Polizist natürlich auch angehalten. Wie ich es geahnt hatte.
Mit seiner Frage: “Did you got lost?” fiel mir allerdings gleich wieder der Stein vom Herzen. Er zeigte uns den Weg und so fuhren wir weiter… Man man man.
Das andere Mal hatte Chris in Hawaii beim rechts abbiegen eine rote Ampel überfahren. Das darf man in den USA generell. Aber man muss doch noch anhalten und kann danach weiterfahren, wenn frei ist. Direkt hinter dieser Ampel stand dann natürlich auch die Polizei…
Und dann wie im Film. Sitzen bleiben, Fenster auf, Ausweise usw…
Der nette Polizist hat uns dann mit ner Verwarnung davon kommen lassen.
Also bisher hatten wir nur Dusel. Hätte auch anders ausgehen können :D
geschrieben am 31. Dezember 2008 um 05:48 Uhr ///
Kontakte mit der Kiwi-Polizei: 2
1) O-Ton “Have you been surfin? – no. – you should bro”
2) Mel, dem haben wir unsere Karre in Auckland verkauft, gab dann auch noch ne Mini-Tour durch die zentrale Auckland Polizeistation.
Ob mein Fuehrerschein hier nicht auch ungueltig ist? Kein Plan. Was solls.