ab nach Philmont, New York

icon author Sarah on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 05.01.2009     

Am 26.12. war es dann abens soweit. Wir ließen San Francisco hinter uns um uns 10 Wochen dem Reisen zu widmen :D
Erster Stopp Philmont im Staat New York.
AJ unser Mitbewohner hat uns zum Flughafen gebracht und uns auf meinen Wunsch hin bei US Airways rausgelasen. Haben uns verabschiedet und in der Schlange angestellt. Als wir dann endlich vorne waren bei den Ticket-Maschinen hieß es bei uns, keine Reservierung vorhanden. Hm, komisch. Hab Personal gefragt und die nette Frau meinte, dass sie nicht über Chicago fliegen… Oh mist.. Ein genauerer Blick auf unser Ticket verriet die Fluggesellschaft United Airlines.. Au backe.. Wie kam ich denn auf US Airways. Naja, half ja nichts. Koffer und Rucksäcke geschnappt und von Terminal 3 zum Terminal 1. Dort hat dann fast alles geklappt.

das passiert, wenn man günstig Klamotten einkaufen kann!

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Wir haben pauschal für 3 Gepäckstücke 55$ zahlen müssen. Damit war ich ganz glücklich aber auch verwundert, wie denn das mit dem Übergewicht gehandhabt wird. Als erstes mein Backpack. 41 Lbs. Ganz schön viel für den kleinen, aber in Ordnung. Da wurde er auch schon weggefahren…
Als nächstes mein Koffer… 55 Lbs. Mh… Der Typ meinte dann, dass das Limit bei 50 Lbs liegt. Mir wurde schon ganz heiß. Was soll ich machen? Hm.. Kurz überlegt. Den Mega pack Starburst (sowas wie Maoam) und M&Ms und meine Turnschuhe raus. Dann gings. Die Turnschuhe und den Rest hab ich dann an meinen kleinen Rucksack außen dran geschnallt. :D
Gott sei Dank hatten sie auch gegen unser insgesamt 4-faches Handgepäck nichts.

Und dann ab in den Flieger. Leider saßen wir hier in der mittleren Reihe auf dem mittleren Sitz und dann auch noch hintereinander. Beim Flugbuchen waren keine anderen Plätze mehr frei. Wir haben alle unsere Sitznachbarn gefragt ob sie tauschen würden, aber sie bestanden natürlich alle auf ihren Platz am Gang. Kurz bevor das Flugzeug startete, machte uns der Stewart Hoffnung, dass wir nebenan, die zwei freien Plätze (sogar am Fenster) kriegen könnte, wenn die nicht mehr kommen. Und da kam tatsächlich niemand mehr. Jippie!! So saßen wir dann doch noch nebeneinander und sogar mit Fensterplatz. Jippie.

Der Nachtflug war okay. Hin und wieder hat’s mega gewackelt. So schlimm fand ichs noch nie. Richtig von der Seite reingeboxt. Aber ansonsten war ich ganz erstaunt wie gut ich schlafen konnte.
In Chicago hatten wir kurz Stop und als wir dort gelandet sind, haben wir den ersten Schnee gesehen. Unser Flieger musste noch ewig neben der Landebahn warten, da das Bodenpersonal nicht rausdurfte, weil es ein Gewitter gab. Von Chicago aus verlief dann aber alles gut. Unser Flug wurde nicht gecancelt und hatte auch kaum Verspätung.

Chicago Airport - schön gestaltet

Chicago Airport - schön gestaltet

In New York City haben wir ein Shuttle genommen, das anders war als die wir bisher kannten. Das war ein ganz bequemes Auto mit Ledersitzen und hat genauso viel gekostet wie alle anderen Shuttles. Wir hatten das Glück am LaGuardia Flughafen angekommen zu sein. Der war wesentlich näher. JFK ist doch seeeehr weit außerhalb. Das Shuttle hat uns zur Penn Station gebracht wo wir ca. 4-5 Stunden auf unseren Zug gewartet haben. Die Idee unser Gepäck abzugeben und schon ein wenig durch New York zu laufen, scheiterte an den Kosten für das Gepäck und dem fiesen Nebel. Es war sehr ungemütlich draußen an dem Tag.
So legten wir unser Gepäck im Bahnhof ab und ich legt mich mittenrein und pennte, heißt ja schließlich auch Penn Station. haha

pennen an der Penn Station

pennen an der Penn Station

Das komische an diesen Zügen hier ist, dass man nicht weiß von welchem Gleis sie abfahren. Das wird erst eine halbe Stunde bis 10 Minuten vor Fahrt bekannt gegeben. Also haben wir uns 20 Minuten eher zur Anzeigetafel aufgemacht und 7West gelesen. Der Zug ist einfach nur Hammer! Ich liebe Amtrak. Nicht so viel Beinfreiheit wie Paul in Australien damals hatte, aber total gemütlich. Das ist ein richtiger Reisezug. Und es war kuschlig warm. Auf der 2 stündigen Fahrt hat man kaum was gesehen. Der Nebel war so dicht, dass man das andere Ende vom Hudson River fast nie gesehen hat. Als wir in Hudson ankamen, war es schon dunkel. Das Bahnhäuschen sah richtig gemütlich aus und es war schön warm da drin. Dann holte uns Dre vom Bahnhof ab.

gemütlicher Bahnhof in Hudson

gemütlicher Bahnhof in Hudson

Dre ist ein Arbeitskollege meiner Mum, den ich während meiner öfteren Ferienjobs auch gut kennengelernt habe. Er war mit seiner Freundin in Hudson genauer Philmont um seine Familie und Freunde zu besuchen. War toll ihn wiederzusehen.
Von Hudson fuhren wir ca. 8 Meilen nach Philmont. Die Fahrt dahin fühlte sich an wie in Deutschland. Von der Landschaft konnte man nicht viel sehen, aber es war einfach nur ländlich :D

Nachdem wir seine Mum Channa kennengelernt haben und uns ein wenig frisch gemacht haben sind wir mit Dre nach Hudson gefahren, wo sein Bruder an dem Abend ein Konzert im Jason Upstairs gab. Die Band “Mother Fletcher“. Die Musik eine Mischung aus Ska, Reggea und Dub.
Die Bude war voll! So viele Leute waren da anscheinend noch nie. Und die Band ging ab!! Hammer! War ein toller Abend mit super Mucke!!

Chris, Dre, ich

Chris, Dre, ich

Aber danach im Bett fielen wir auch gleich in einen tiefen Schlaf…
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4 Kommentare zu “ab nach Philmont, New York”

  1. Kommentar von Paul

    oh wow.. euer crubler ist noch ganz schoen guen.. meiner ist mittlerweile zu einem dunkel braun mit einem leichten stich olive geworden :).. viellecht kommt das dann bei euch auch noch.. so dnan mal viel spass beim reisen ihr beiden!

  2. Kommentar von Alex

    alter schwede, euer gepaeck is der hammer! :) man man… und witzle kann die sarah auch reissen!! :) (penn station ;) )
    wuensch euch beiden auch ne ganz tolle reise, bei mir gehts gleich los!!!
    drueck euch!!

  3. Kommentar von Lucie

    Haha, Penn Station, wie geil :-D
    Aber sooo viel Gepäck O.o

  4. Kommentar von Eula

    Aua, ich werde nie mehr wieder im leben fliegen und dabei am Fenster sitzen…. nein nein…. auf meinem Flug nach Orlando FL saß ich direkt am Fenster auf der linken Seite und das erste, was der Flieger machte, war ein Linksschwenk um 90 Grad… Huuuaaaar! Ich hatte die komplette Erde unter mir und dachte nur: Jetzt fall ich raus.

    Wie Ihr nach der Reise noch groß feiern könnt wundert mich, aber es sieht richtig nach Fun aus.

    Gute Reise auf jeden Fall auch von mir!

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