Tasmanien Tag 4-6
Vierter Tag:
Das gute beim Reisen ist, man braucht am Abend nur ein Bier um schon ins Komma zu fallen. So war der Abend im Hostel recht kurz. Am nächsten Morgen gab es dann noch ein entspanntes Frühstück und gegen 12 Uhr checkten wir aus. Leider hing ein Knöllchen an unserm Auto als wir das Hostel verließen, war jedoch nicht sonderlich schlimm den auf den Knöllchen stand „first ticket is free for tourist, enjoy your stay” - nice! Also ich kann Davenport nur empfehlen, es ist sehr Touristenfreundlichen und eine wirklich schöne kleine Stadt. Nach eine kleinen Stadttour ging es wieder in Landesinnere, wir wollten zur Abwechslung eine Tropfsteinhöhle besuchen, die ca. 1 ½ Stunden Fahrt von Davenport entfernt war.
Mole Creek Caves
Gegen Mittag kamen wir dann auch schon an den Mole Creek Caves an, es gab 2 Caves zu Besuchen und wir entschieden uns jedoch dafür nur eine Höhle anzuschauen, es gab eine kleine Tour und wir hatten das Glück den die schreiende Kindergruppe verließ gerade das cave und wir hatten eine ruhige und entspannte Tour.
Cradle Mountain Nationalpark
Hauptziel des Tages war jedoch der Cradle Mountain Nationalpark. Wir entscheiden uns zum Marion Lookout zu laufen, bzw. zu besteigen, von dort hat man einen wunderbaren Blick auf den Lake Dove. Der Laufweg war aber als „rough” und „hard” ausgeschrieben und das war er dann auch! Trotzdem hats riesig Spass gemacht. Es war ein tolles Gefühl oben anzukommen und die Aussicht zu bewundern.
Nach einem kleinen Picknick auf ca. 1200 Metern ging es dann wieder in einem wesentlich einfacheren Rundweg wieder zurück zum Parkplatz. Gegen 19 Uhr ging die Reise dann weiter nach Strahran. Leider war unser Tank doch ziemlich leer, irgendwie hab ich etwas die Entfernungen unterschätzt ;). Das Zwang uns gegen 21 Uhr eine kleine lokale Tankstelle anzusteuern und den Besitzer aufzuwecken um uns mit Sprit auszuhelfen ;). Wir kamen aber zu Spät in Strahran an und wieder mal hatte das lokale Hostel schon geschlossen, wir wollten dann eigentlich schon in einen Hotel/Motel gehen aber dummerweise war einfach alles ausgebucht. Dies Zwang uns wiederrum eine Nacht um Auto zu verbringen. Ich weiß nicht warum wir nach Strahran sind, ich dachte wir haben da Strand Zugang, aber irgendwie war da nichts obwohl Strahran sehr Westlich gelegen ist haben sie nur einen kleinen Hafen von dem viele Regatten und Bootstouren ins Innere der Nationalparks starten. Kurzum Strahran war ne miese Idee und ne verdammt hässliche Kleinstadt.
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Fünfter Tag:
Nach einer recht miesen Nacht, kam es sogar noch besser den morgens kurz nachdem wir wach wurden, begann es auch noch zu regnen. Das alles war wohl der Grund warum wir so schnell wir möglich aus dieser Stadt verschwinden wollten, jedoch nicht ohne Frühstück.
Es war ein ziemlich heftiges Frühstück, sehr britisch mit Speck und Eier, auf jeden Fall sehr Deftig.
Last ride on the highway
Wir nahmen uns heute vor wieder in Hobart anzukommen und das wenn möglich zu einem Zeitpunkt wo nicht schon wieder alle Hostels geschlossen haben. Wir nahmen die Strecke die den Cradle Mountain Nationalpark und den Franklin Gordon Wild RIvers Nationalpark.
Auf der Strecke gab es Zahlreiche Wasserfälle und kurze Laufwege zu Lookouts. Wir machten halt an den Nelson Falls, am Collingwood River, Mt Ossa ( höchster Berg Tasmaniens ) Lookout und am St. Clair Lake. Letztes Ziel des Tages war eine Nationalpark im Süden-Westen von Hobart, dort hab es noch den Russel Falls zu besuchen und mehre weitere kleinere die wir jedoch wegen Einbruch der Dunkelheit nicht mehr geschafft haben. Wir kamen noch Rechtzeitig in Hobart an und konnte noch in einem Hostel einchecken und es gab Bier für 3 Dollar!!
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Sechter Tag:
Nach einer etwas miesen Nacht Aufgrund von ziemlich lauten knartschenden Betten ging es am letzten Tag wieder Raus aus Hobart nach Port Arthur, die meist besuchte Attraktion in Tasmanien. Port Arthur ist eine alte Gefängnisanstallt gewesen die ca. 35 Jahre zur Jahrhundertwende in Betrieb war, wovon jedoch kaum was übrig geblieben ist. Es handelte sich um einen recht großes Gelände mit einem kleinen Hafen. Stolze 23 Dollar kostete der Eintritt und eigentlich war es ganz in Ordnung, da im Preis eine Tour und eine Hafenrundfahrt enthalten waren. Jedoch waren wir alle ziemlich hinüber die Woche hat uns ganz schön geschlaucht und so richtig genießen konnte man das Ganze deswegen auch nicht. Ich man sollte Port Arthur lieber zu Beginn einer Tasmanien Rundreise besuchen nach den ganzen Dingen die man gesehen und erlebt hat ist es schwer sich mit ein paar Ruinen und historischen Gebäude anzufreunden ;).
Wild carsleeping!
Nach ca. 4 Stunden ging es wieder zurück Richtung Hobart, da Paul seinen Flug um 8 Uhr erwischen musste. In Hobart trafen wir uns dann noch mit Alex die am selbigen Tag angekommen ist um ihr noch ein paar Tipps zu geben.
Da unser Flug zurück wieder so früh war checkten wir nicht in eine Hostel ein, es hätt sich auch nicht wirklich gelohnt wegen den paar Stunden. Also entschieden wir uns die Nacht am Flughafen zu verbringen, was eigentlich gar nicht so schlimm war und wenn ich mir meine Flüge so anschauen war das sicherlich nicht das letzte Mal das ich eine Nacht am Flughafen verbringe!
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Tasmanienfazit:
Ich muss unbedingt wieder hin. Hier findet man so viel auf einem Fleck, die Landschaft war Traumhaft und es gibt hier die schönsten Strände, jede Menge Outdoor Aktivitäten werden Angeboten. Außerdem ist Tasmanien im Gegensatz zu manchen teilen Australiens sehr Touristenfreundlich. Achja es wurden auch mehr Bilder von mir gemacht, aber Pauls Bilder haben den Weg zu mir noch nicht gefunden ;).



geschrieben am 21. November 2008 um 12:47 Uhr ///
Schöne Fotos, besonders die See-Bilder gefallen mir.
geschrieben am 21. November 2008 um 13:44 Uhr ///
coool…
das eine bild von dir hinter gittern ist super bearbeitet, aber du siehst da aus wie 30…. LOL
ansonsten wie immer subber fotos
geschrieben am 22. November 2008 um 18:58 Uhr ///
Es gibt also miese Nächte und weniger miese Nächte. *lach*
Das ist dann wohl das Einzige an Tasmanien, was nicht so berauschend ist. Wenn Du noch mal hin kommst, Paul, plane Deine Nächte gut, dann klappt’s auch mit subber Nächten…. *lol*
Wirklich schöne Bilder!