Great Ocean Road Tag 1 & 2

icon author Paul on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 28.09.2008     

Unsere erste Tour ist nun vorüber, Zeit für den Reisebericht den es hat sich auf unserer einwöchigen Reise doch ziemlich viel Interessantes abgespielt. Mit uns meine ich Lucie, Alex, Johanna und für ein paar Tage haben sich uns noch 2 weitere Deutsche Roland und David angeschlossen. Es war ein guter Vorgeschmack auf die Reisezeit nach dem Semester und ich muss sagen es war wirklich toll.

Tag 1:

Der Beginn der Reise zog sich jedoch etwas hin. Geplant war eigentlich das wir gegen 14 Uhr Melbourne verlassen und Richtung Geelong fahren um zu schauen was es da so zu sehen gibt. Aber wir hatten einige Probleme mit der Versicherung für unsere Jucy’s und die Deckung über die Kreditkarte. Für ein Jucy mussten wir die Versicherungssumme Bar als Kaution hinterlegen stolze 1900 $, der andere lief über meine Kreditkarte was glücklicherweise ging. Die ganze Geschichte hat uns ca. 3 Stunden gekostet weswegen wir erst gegen 17 Uhr starten konnten. Wobei wir davon noch ca. eine Stunde mit einkaufen verbracht haben.

Da man bekanntlich in Australien links fährt hatte ich gehörigen Respekt davor mich in das einheimische Verkehrswirrwar zu stürtzen. Doch nach ein paar Schwierigkeiten in leeren Straßen und sehr großen Straßenkreuzungen ging es dann doch recht gut, man muss sich eben umstellen und eine nette Stimme muss einem immer zuflüstern das man doch bitte links fahren soll. Allerdings muss man dazusagen das der Jucy Automatik hat und das hat mir das Fahren deutlich erleichtert, schalten und Linksverkehr das wäre wirklich zu viel gewesen.

Die erste Etappe führte uns vorbei an Geelong das wir uns aus Zeitgründen nicht weiter angeschaut hatten, ist jedoch ein recht großes Küstenstädtchen bekannt für seine Wollproduktion weiter zu Torquay der Surfer Hauptstadt von Victoria. Da wir dort gehen 20 Uhr angekommen waren haben wir uns erstmal eine Übernachtungsmöglichkeit gesucht und da wir natürlich nahe beim Strand übernachten wollten kam uns ein recht gut abgeschotteter Parkplatz am „Jau Juc Beach“ gerade Recht. Dort angekommen mussten wir und erstmal mit dem Jucy Schlafsystem auseinandersetzten. Es ist Anfangs etwas knifflig aber man hat nach ein paar Nächten den Dreh raus wie man am schnellsten sein Bett aufbauen bzw. abbauen kann. Und bequem ist es auch nur vielleicht etwas Kalt wobei ich denke das es im Sommer gar nicht mehr so schlimm ist bzw. man eher mit der Hitze klar kommen muss.

Jucy's on Tour sorgten hier und da für Aufsehen
Jucy’s on Tour sorgten hier und da für Aufsehen

So der erste Tag war also nicht so spektakulär gesehen hat man nicht so sonderlich viel, jedoch ist man mit einem schönen Meeresrauschen eingeschlafen, mit der Erwartung an nächsten Tag einen schönen Strand sehen zu können.

Tag 2:

Besser kann ein Tag nicht starten, ok vielleicht hätte man vorher vielleicht wissen sollen das wir an einem beliebten Aussichtsbereich schlafen und von 6 Uhr früh alle 3 Min. ein Auto vorgefahren kommt, ein paar Leute aussteigen und checken wo es die besten Wellen gibt. War vielleicht etwas nervig da man hin und wieder geweckt wurde. Jedoch nach dem Aufstehen und der Aussicht über einen wunderbaren Strand bzw. Strände die man am frühen Morgen mit prächtigem Sonnenschein genießen konnte war dieser sofort wieder verflogen. Die erste Nacht im Campervan war ganz ok, das Einschlafen viel einem etwas schwer was aber normal ist und es wurde wie erwartet recht kalt.

Nach einer kleinen Katzenwäsche gings auch schon wieder in der Stadt, den Torquay ist nicht nur bekannt für seine tollen Strände sondern auch für seine zahlreichen Surfershops. Man kann hier so ziemlich alles kaufen und die Preise sind auch bezahlbar zumindest meist günstiger als in der City. Sparen kann man auch richtig, den es gibt noch eine Nebenstraße in der Lagerverkauf betrieben wird wo man so mache Artikel richtig günstig kaufen kann. Die Mädels haben ziemlich schnell was Passendes gefunden, waren auch ruck zuck im Kaufrausch ;). Ich hab mich jedoch zurückgehalten für mich gab es nur eine Mütze ;) und später noch eine Sonnenbrille damit war ich Glücklich. Gegen Nachmittag sind wir dann auch mal weiter gefahren, Richtung Lorne die erste Station der Great Ocean Road. Wobei man sagen muss Lorne bietet bis auf die Erskine Falls nicht so viel Spektakuläres.

Die Fahrt nach Lorne insbesondere die Straßenführung direkt am Meer entlang war wirklich wunderschön und macht Lust auf mehr. Da wir aufgrund mehrerer Stops recht spät in Lorne angekommen sind, entschlossen wir uns erstmal in Lorne zu bleiben und uns in einen Caranvanpark einzumieten um etwas Körperpflege zu betreiben (dringend notwendig nach 2 Tagen). Nachdem alle ausgiebig geduscht haben ging es dann noch etwas in Lorne essen. Mehr gab es dann auch nicht zu Berichten, nachdem wir noch etwas in den Camper gechillt hatten gings schon in die Falle, den am nächsten Tag sollte es schon um 9 Uhr weitergehen.

Die ersten beiden Tagen waren als Eingewähnung schon mal recht Spannend, aber auch sehr anstrengend, die schönsten Tagen lagen aber noch vor uns….dazu später mehr ;)

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9 Kommentare zu “Great Ocean Road Tag 1 & 2”

  1. Kommentar von Judith

    Scheen!!!

  2. Kommentar von Kristin

    Coole Bilder. :-) Hattet ihr Schlafsäcke dabei oder nur normale Bettdecken?

  3. Kommentar von Paul

    es hab decken dazu, der camper is eigentlich nicht schlecht aber diese miniküche is nich zu gebruachen, der gaskocher is nicht windgeschützt und an der küste eigentlich nicht zu gebrauchen.

  4. Kommentar von Maria

    hah!!! das war´s! bei Lucie´s bildern dachte ich doch, dass irgendwas an dir anders is! es war die sonnenbrille ;) wo hast eigentlich deine pilotenbrille gelassen?!

    sieht echt schön aus (aber frisch).

  5. Kommentar von Paul

    @maria hat das gleich schicksal ereilt wie dem vorherigen besitzer :) ich hab sie verloren.. oder sie wollte nicht mehr bei mir sein.. oder einer der mexikaner in unserer wohung freut sich ueber ne neue alte brille :P.. naja die neue is eh viel toller.. aber ne neue pilotenbrille kommt auch noch.

  6. Kommentar von Eula

    Hey Paul, Du Schlingel, ich soll Dich von Elchi fragen, was Du wieder mal angestellt hast. *lach*

    Ich konnte diesen Beitrag hier erst gar nicht lesen, aber jetzt bin ich durch und ich muß sagen, Ihr habt ja schon an den ersten zwei Tagen richtig viel gesehen. Es sind schöne Bilder geworden. Ich les gleich noch Teil 3!

  7. Kommentar von Paul

    Einer muss ja die Fehler machen, damit sie überhaupt bemerkt werden. Dass komischerweise immer ich dazu komme, sie zu machen, ist natürlich wieder typisch. Ich leiste also Pionierarbeit damit sowas nicht öfters vorkommt :D

    Und jetzt will ich Anerkennung! :))

  8. Kommentar von Maria

    japp, pilotenbrille ist ein must have ;) …ich drücke dir die daumen beim auffinden (egal ob alte-neue oder neue)

  9. Kommentar von Eula

    Einmal Anerkennung für Paule! *lach*

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