Yosemite National Park – Teil 3
Drei Tage, drei Teile. Der letzte dieser schönen Tage in der Natur, sollte jedoch bei weitem etwas ruhiger und erholsamer von Statten gehen. Auch die zweite Nacht war ziemlich kühl, jedenfalls für mich. Unsere Zelte haben wir gleich nach dem Aufstehen schon wieder abgebrochen, da es sinnvoller war schon am Sonntag abend wieder Richtung San Francisco zu fahren. Diesmal gab es vor dem Aufbruch erst Frühstück für uns, nachdem wir unsere Vorräte im Yosemite Village Store wieder ein wenig aufgestockt hatten.
An diesem dritten Tag wollten wir den südlichen Teil des Yosemite National Parks ausfindig machen. Dafür benötigt man jedoch ein Auto, da es bis zur Südspitze des Parks gute 40km waren. Darüber waren wir keineswegs traurig. Warum unseren Beinen nicht auch mal eine Pause gönnen. Nach zirka einer halben Stunde Fahrt sahen wir aus der Ferne Rauchwolken aufsteigen. Die Sonne hatte sich erheblich verdunkelt und alles erschien in einem spät nachmittaglichen Licht. Nach weiteren fünf Minuten Fahrt sahen wir warum. Die “Fire Fighter” hatten Feuer zur Flurbereinigung gelegt. Diese Feuer brannten nur am Boden des Waldes und halfen diesem neuen Nährboden für Sprößlinge zu schaffen. Zusätzlich ermöglicht erst das Feuer dass sich bei den großen Mammutbäumen die Knospen öffnen und die Samen durch die warme Luft über den Wald getragen werden. Nach einem kurzen Gespräch mit einem Ranger machten wir uns auf den weiteren Weg zu unserem Ziel: der Mariposa Grove.
“Grove”, zu deutsch eine Baumgruppe machten ihrem Namen mehr als eine Ehre. Das ist DIE Baumgruppe! Riesige und gleichzeitig sehr alte Mammutbäume ragten in die Höhe. Bis zu 3000 Jahre alte Giganten, die ab einem bestimmten Alter nicht mehr in die Höhe wachsen, sondern nur noch dicker werden (fast wie bei den Menschen ;-)). Viele von den Giganten sind mit der Zeit innen hohl geworden, so dass man gut unten durch wandern konnte. Beeindruckend! Zwar noch nicht die größten Bäume die ich im meinem Leben bisher gesehen habe (im Vergleich zu dem Bicenntenial Tree in West Australia) aber definitiv die Bäume mit dem größten Durchmesser. Man beachte auf dem Bild unten die zwei kleinen Punkte links unten, das sind Phil und Viktor.
Verschiedene Pfade und eine kurze Mittagspause später befanden wir uns auch schon wieder im Auto Richtung Ziel Nummer 2: Glacier Point. Mit einer der Touristenattraktion im Yosemite National Park. Warum? Weil man ihn ganz einfach mit dem Auto erreichen kann. Einen Gletscher haben wir nicht mehr gesehen. Dennoch lohnt es sich auf jeden Fall nochmal über das Yosemite Valley von der anderen Seite aus zu blicken. Leider haben wir es diesmal nicht geschafft den Half Dome zu besteigen, da die Seile die zu dem Aufstieg dringend benötigt werden schon am 15. Oktober abgehangen wurden. Vielleicht schaffen wir es im März, wer weiß. Denn ein zweiter Besuch ist dieser Park auf jeden Fall wert.
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geschrieben am 24. Oktober 2008 um 14:44 Uhr ///
Nen super Ausflug habt ihr da gemacht. Ist schon wirklich wie in einer anderen Welt. Echt schön!!!
geschrieben am 26. Oktober 2008 um 05:42 Uhr ///
Jap war sicherlich toll der ausflug..nun aber wieder zurueck in sanfran zu sein und in die uni zu gehen zieht einen doch bestimmt ziemlich runter :).
geschrieben am 26. Oktober 2008 um 06:29 Uhr ///
awaaaaa, wir unternehmen während der uni ja auch einiges. außerdem is bei uns auch schon die hälfte rum…
geschrieben am 1. November 2008 um 18:11 Uhr ///
Woow, wenn ich das hier so lese wird die Vorfreude auf Canada immer größer. Echt schicke Sachen macht ihr so “en klenes bisschen Neid ;)”.