Taxco und Acapulco
Taxco
Nach unserem kurzen Zwischenstopp in Mexiko bei dem wir unsere “mexikanische Familie” ueberraschen konnten sind wir dann am Montag weiter um uns in den Sueden zu stuerzen. Es sollte Richtung Acapulco gehen. Na, wer ist in Acapulco? Richtig, die Cliffspringer. Dazu spaeter aber mehr.
Sind also am Montag mit dem Taxi zum suedlichen Busbahnhof (in Mexiko Stadt gibt es fuer jede Himmelsrichtung einen) und von dort aus nach Taxco (sprich Tasko, das mexikanische “X” wird hier immer anders betont). Taxco liegt 180 km (ca. 2h) suedlich von Mexiko und ist einen Besuch auf jeden Fall wert. Unser Gebaeck haben wir gleich am Busterminal von Taxco gelassen, da es fuer uns am Abend gleich weitergehen sollte. Uebrigens, bisher der schoenste Terminal in Mexiko. Klein und nicht so kalt gestaltet. Geruestet mit nur dem Noetigsten (da es am Abend schon weiter nach Acapulco gehen sollte) ging es dann erstmal steil den Berg auf.

Taxco liegt am Berg und die Strassen sind aehnlich wie in Guanajuato geschlungen und bilden selten eine Gerade. Auf dem Weg nach oben sind uns einige Taxis (meistens die guten alten VW-Kaefer) entgegengekommen. Leider scheint es in Taxco mehr Taxis zu geben als gebraucht werden. Dies macht sich zum einen durch starkes Gehube und zum anderen durch laestige Abgase bemerkbar. Dank Reisefuehrer (Reise Know-How Mexiko, zu empfehlen) haben wir uns eine kleine Route durch Taxco ausgesucht. Vom kleinen Zocalo (Stadtplatz) ging es dann abermals den Berg “nuf” bis wir bemerkt hatten dass wir uns im Gassengewirr ein wenig verlaufen hatten. Macht nix. Haben einen Mexikaner gefragt, und wenig spaeter fandenwir uns auf dem Vorplatz der Kirche Guadualupe, welcher uns einen schoenen Ausblick auf ganz Taxco gab.

Taxco, nicht verwechseln mit Tabaxco
Von da aus ging es dann durch enge Gassen wieder ein wenig bergab. Essen war angesagt. Wir haben uns ein kleines Restaurant ausgesucht in dem man von dem Balkon aus einen tiefen Ausblick auf die Stadt hat. Direkt unter uns ging es 20 Meter hinab. Mahlzeit. Nach dem Essen ging es dann langsam durch enge Gassen mitten im Markt zurueck zum Terminal und weiter mit dem Bus nach Acapulco. Trotz kurzem Aufenthalt hat uns Taxco gefallen.
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Nach unser Ankunft ging es zunaechst auf Taxisuche. Die Taxisten haben schon so ihre Maschen. Besonders fuer Touristen. Kaum hatten wir den Terminal verlassen wollten sie uns die Fahrt zum Hotel fuer 100 Pesos anbieten, was fuer mexikanische Verhaeltnisse sauteuer ist. Wir natuerlich mit einem kalten “No, Gracias” entgegen. Gleich darauf kam ein 80 Pesos angebot hinterher, und ein Taxifahrer hielt uns sogar eine schoen eingerahmte Tafel vors Gesicht wo anscheinend die offiziellen Preise aufgelistet sind. 80 Pesos stand drauf. Wir immer noch unglaeubig und nach einigem hin und her sind wir dann fuer 70 Pesos doch ins Taxi gestiegen, wahr ja schliesslich schon spaet.
Was fuer uns die Taxifahrer noch nervender erschienen lies als sonst, war die Schwuele die uns das erste Mal entgegen stiess, seit dem wir mexikanischen Boden betreten hatten. Pazifik, hier sind wir.
Acapulco
Am naechsten Morgen ging es fuer ein Fruehstueck zum nahgelegenen Stadtzentrum. Nach einem eher gemuetlichen Stadtbummel haben wir unserem Hotel ausgecheckt (durften unsere Backpacks da lassen) und sind dann zu der Attraktion fuer die Acapulco beruehmt ist – Das Klippenspringen. Wir sind absichtlich etwas frueher los um noch einen einigermassen guten Platz fuer Fotos zu ergattern. Anscheinend war dies anderen nicht ganz so wichtig, denn wir waren die ersten. Konnten wenigstens einen etwas tolpatschig wirkenden Norweger dabei zuschauen, wie er versuchte ebenfalls ein paar Spruenge zu absolvieren. Vorher wurde er jedoch von den Mexikanern zu einem Buero geschickt, wo er wahrscheinlich eineVerzichtsformular unterschreiben musste, falls ihm etwas passiert. Naja, mehr als planschen war bei ihm dann doch nicht. Er ist anscheinend in einen Seeigel getreten. Lustig wars auf jeden Fall. In der Zwischenzeit sind mehr Zuschauer hinzugekommen und die besten Plaetze waren ziemlich bald weg. Natuerlich wussten die Mexikaner auch wie sie mit uns Touris umgehen mussten.

Noe, wir springen nicht...
Auf der gegenueberliegenden Felswand kletterten sie bis nach oben. Dann hieben sie die Hand um unsere Aufmerksamkeit zu erlangen, schauten sich ein wenig um, und sprangen dann doch nicht. Ein wengig spaeter kamen noch aeltere Springer hinzu. Ebenfalls ganz nach oben. Der juengste Springer sprang dann endlich von ungefaehr halber Hoehe. Dennoch 15m – Hut ab. Welche Formationen und Kombinationen da gesprungen wurden kann ich euch leider nicht erzaehlen. Stueck fuer Stueck sprangen dann Springer in die Enge Felsspalte ins Meer. Einen Synchronsprung konnten wir bestaunen und die Sensation war natuerlich der Sprung von ganz oben der zum Schluss von nur einem Springer absolviert wurde.
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Nach ungefaehr 15 Minuten war das Springen dann beendet und wir machten uns auf dem Weg zurueck zum Hotel um unsere Klamotten zu holen.
Sind anschliessend dann mit einem Bus von Acapulco ins 12 km nordwestlich gelegene Pie de la Cuesta. Von der Hauptstrasse waren es 10 Minuten Fussmarsch bis zu der Unterkunft die wir uns ausgesucht hatten. Pie de la Cuesta liegt auf einer Landzunge und wird an der Westseite von dem Meer und an der Suedseite von einer Suesswasserlagune umgeben.
Mehr dazu aber im naechsten Bericht…
geschrieben am 1. März 2009 um 09:47 Uhr ///
Also die Fähnchen über den Straßen hättet Ihr auch in Furtwangen haben können ;-)
Hach, so kleine Städchen mit viel Gassen haben doch wirklich etwas.