San Cristobal de las Casas – Teil 1

icon author Chris on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 19.04.2009     

Für was man sich doch am Wochenende alles mal Zeit nimmt. Genau, einen Blogeintrag schreiben. Und da mich nicht nur meine noch braungebrannte Haut täglich an dies erinnert, wird es jetzt endlich mal Zeit, meiner Pflicht als „fleissiger“ Blogschreiber nachzukommen. Hier kommt er: mein nächster Bericht über unseren achtwöchigen Aufenthalt in Mexiko.

Fast 3 Tage haben wir uns in San Cristobal de las Casas aufgehalten. Hier kommt der erste Tag:


Die Nachtfahrt von Oaxaca nach San Cristobal war nicht so toll. Es ging über eine sehr kurvenreiche Strecke und die Fahrt ging über knapp 11 Stunden in den nächsten Morgen hinein. Ausgeraubt wurden wir dieses Mal auch nicht. Auf unserer Reise Richtung Süden hat sich die Landschaft erneut ziemlich verändert. Einfach schön. Es wurde immer grüner. Kaum hatten wir unsere Backpacks auf dem Rücken und den dortigen Busbahnhof verlassen wurden wir von Mexikanern umzingelt, welche uns ihr Hostel als bestes verkaufen wollten. Dabei war auch das Planet Hostel, von dem wir bereits in Oaxaca nur positives gehört hatten.  „Ok, wir kommen mit.“ entgegneten wir dem Jungen. Das Tolle wahr, dass wir uns nicht mal um ein Taxi kümmern mussten, da sie mit einem Taxifahrer kooperierten und für uns die Fahrt zum Hostel bezahlten. Nicht schlecht oder. Ebenfalls gut und ziemlich sauber war das relativ neue Planet Hostel dann auch. Wir waren zufrieden und nahmen uns ein Doppelzimmer. Frühstück (kleinste Brotschnipsel, ein wenig Obst, Tee und Kaffee) war ebenfalls dabei. Besser als nix. Einziehen konnten wir hier jedoch auch erst gegen 12 Uhr mittags.

Sind erstmal los uns San Cristobal anzuschauen. Schön klein. Die Straßen sind generell im Raster angelegt, teilweise gibt es jedoch auch verwinkelte Straßen. Wenig später sind wir neben der Stadtkirche auf einem riesigen Markt gelandet. Tomaten und jegliches Kugelobst (runde Früchte) wurden hier liebevoll und verkaufsfördernd zu Pyramiden gestappelt. Auch Hühner wurden hier von Indigena Frauen kopfüber noch „live alive“ verkauft.  Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, ruhten wir uns ein wenig aus. Die Temperaturen draussen waren zwar angenehm, noch richtig ausgeruht waren wir dennoch noch nicht von der Busfahrt der Vornacht.

Indigene Frau und Kind Obstverkauf

Indigene Frau mit ihrem Kind beim Obstverkauf

Nach der kurzen Ruhepause ging es auf die Suche nach einem Internetcafé. Leider ist es überhaupt nicht so einfach eins zu finden in dem man selbst seine Bilder auf DVD brennen kann. CD brennen macht leider bei einem Speicherchip mit einer Größe von 8 GB überhaupt keinen Sinn. Besonders dringend war es ja zudem auch, da ich Held die Bilder in Oaxaca schon beinahe von der 4 GB Karte gelöscht hatte. Naja, Einträge konnte ich vorerst auch ohne Bilder schreiben. Bilderherstellen hat leider nicht geklappt. Nirgends erlauben die Systeme das Installieren von Software bzw. sind viel zu langsam um 4 GB wiederherzustellen.

Sarah war zwischendurch noch bei einem Bäcker und hat mir ein hammerleckeres Schoko-Croissant und eine Apfeltasche mitgebracht. Richtig Lecker. Mmmmmmmmmmmmmh. Die ersten richtigen Gebäckstücken seit Sarahs Brötchen von San Francisco. Auf dem Rückweg haben wir uns den Herstellungsprozess von Papier in einem Hinterhof ansehen können. Ein kleine Werkstatt. Sehr interessant, und was man alles aus alter Pappe herstellen kann, wenn man sie erstmal aufgeweicht hat.

Kirche in San Cristobal

Kirche in San Cristobal

Am Abend sind wir wieder in das Stadtzentrum und haben uns nach dem Essen eine Show über die Geschichte zwei konkurrierender Mayavölker in Palenque angesehen. Palenque Rojo (= rot) hieß das Musical und war richtig gut. Darsteller erschienen auf mehreren Ebenen, kamen von hinten und liefen zwischen den Zuschauern durch. Das Licht wurde geschickt eingesetzt und obwohl wir überhaupt nix verstanden haben hat sie uns richtig gut gefallen. Und für 250 Pesos kann man sich gerne mal ein mexikanisches Musical ansehen.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag schreiben

Die Eingabe bei den mit einem * gekennzeichneten Feldern sind erforderlich.

Kommentarfunktion ausgeschaltet.