Nein Eva, nimm nicht den Apfel…

icon author Chris on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 03.03.2009     

Dass wir beide nicht ewig im Paradies sein koennen war uns leider schon laenger klar. Zum einen warten Professoren in Furtwangen auf uns, zum anderen haben wir noch einiges anderes in Mexiko zu sehen. Somit ging es diesmal wieder mit einem Nachtbus um 23:00 Uhr von Acapulco nach Puerto Escondido (8:30 h Fahrt). Uebrigens, das Taxi von der Stadtmitte zum Busterminal in Acapulco hat nur 30 Pesos gekostet. Nix mit 80 Pesos. Die Mexikaner scheinen ihre Touristen nicht zu respektieren. War zwar nur ein Kaefer, geht aber auch guenstiger wie man sieht.

Puerto Escondido

Wie der Name schon sagt, liegt Puerto Escondido ebenfalls am Meer. Eine etwas kleinere Touristenstadt. Haben uns nach unserer Ankunft diesmal fuer das Hostel Mayflower entschieden mit dem wir auch ganz zufrieden waren. Da das Einchecken im Hostel erst gegen 12:00 Uhr moeglich war, haben wir unser Gepaeck abgeworfen und uns auf den Weg zum Strand gemacht. Es war noch ziemlich frueh und somit der Strand bis auf die Fischer noch ziemlich leergefegt.

die Fischer verkaufen ihren frischen Fang

die Fischer verkaufen ihren frischen Fang

Sind die ganze Bucht entlang, vorbei an ein paar Felsen, nachdem wir dann auf einen langgezogenen Strand gestossen sind. Ausser den Fischern waren auch schon etliche Surfer wach, die sich auf die ziemlich grossen Wellen stuerzten. Ein Surfer hatte leider das Pech und musste nach wenigen Minuten mit gebrochenem Board das Wasser verlassen. Nach einem spaeterem Fruehstueck konnten wir endlich im Hostel einchecken. Gleich danach ging es zur kleineren und weitaus gemuetlicheren Bucht Bahia Carrizalillo. Der heisse und etwas anstrengende Weg dahin hatte sich gelohnt. Kaum Leute und einen kleinen Tacostand gab es auch. Entspannung pur. Direkt auf den Steinen wurden von einem Fischer haufenweise riesige Muscheln geoeffnet, welche nach Bestellung im Tacostand natuerlich extrem frisch serviert wurden. Sarah bekam welche angeboten, lehnte aber dankend ab. Konnte sich einfach nicht ueberwinden.

Am Abend waren wir dann direkt am Meer richtig lecker essen. Durch Zufall konnten wir die Bekanntschaft mit dem Saenger Terry Jacks machen, welcher das Lied “We had Joy, we had Fun, we had Seasons in the Sun” gesungen hat. Der Wuschelkopf ist jedoch etwas vergraut, dennoch immer noch vorhanden. Er hat uns natuerlich von seinen Auftritten in Deutschland erzaehlt. Ein wenig Starallueren hatte er aber immernoch. Vielleicht werden wir ja sein Lied beim naechsten LipDub verwenden :-).

(vom Strand keine Bilder, haben die Kamera einfach mal im Hostel gelassen)

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Laguna Manialtepec

Am naechsten Morgen ging es fuer uns frueh mit dem Colectivo nach Puesta del Sol. Es war wieder etwas Sport angesagt. Diesmal Wassersport. Haben uns ein Zweierkayak ausgeliehen und befanden uns um 7:30 morgens alleine auf einem riesigen See. Das Ziel war vorerst die Seeueberquerung, danach einen Fluss entlang der irgendwann am Ende ins Meer muenden soll. 80 Pesos pro Stunde. Laut Bootsverleih sind es 15 km bis zum Delta. Na dann. Schiff Ahoi. Auf dem Weg dahin ging es zunaechst an dicht zugewachsenen Mangrovenwaeldern entlang. Immer wieder mal konnte man kleine Abstecher vom See in die Waelder machen. Dschungelfeeling pur. Nach gut einer 1 1/2 Paddelarbeit erreichten wir den Fluss. Zirka 40 Meter breit schlaengelte er sich mit zum Glueck geringer Stroemung (denke an den Rueckweg) zum Meer.

einer der vielen Pelikane

einer der vielen Pelikane

Vorbei an Voegleschwaermen, Pelikane, Komorane und etliche Reiherarten, konnten wir nach gut drei Stunden endlich das Meer erblicken. Traumhaft.

Land in Sicht

Land in Sicht

Nach dem wir unser Kajak an Land gezogen hatten, merkte ich erstmal, dass meine Schuhe total durchnaesst waren. Ihr kennt bestimmt alle dieses klebrige schwammige Gefuehlt mit den dazugehoerigen Geraeuschen. Anscheinend ist Wasser ins Bott gelaufen. Die Lagune trennte noch ein schmaler Strandstreifen vom Meer. Auf genau diesem konnten wir jetzt stehen.

an Land angelegt

an Land angelegt

Hinter uns 3h Paddelarbeit, voruns ein weiteres kleines Paradies. Kein Mensch weit und breit zu sehen. So etwas wuenscht man sich als Individualtourist ;-). Weiter links konnten wir eine Palaba (ein Holzhuette mit Palmenblaettern bedeckt) ausmachen. Mal sehen ob jemand da ist. Wir kamen uns vor wie Robinson Crusoe der seinen Freitag wiederfinden wollte.

An der Huette angekommen, erstmal aus den nassen Latschen (schwaebisch fuer Schuhe) raus und unseren Rucksack abladen. Kurz darauf konnten wir scheue Kinder entdecken die mit ihrer Haengematte spielten. Auch die Eltern waren in der Naehe. Der Vater war gerade damit beschaeftigt die Huette weiter auszubauen. Eine einzige Familie wohnte hier.

Die Kids beim Spielen

Die Kids beim Spielen

Kokosnusspalmen ueberall. Total entspannend. Nach einer Stunde Pause mussten wir uns leider auf den Rueckweg machen, da das Boot nach Stunde bezahlt werden musste und wir nicht auf einen Pauschalpreis handeln konnten. Zudem lag noch ein langer anstrengender Rueckweg vor uns. Besonders die jetzt bestehende Hitze machte uns zu schaffen. Selbst der von den Mangrovenbaeumen gespendeter Schatten wurde rar. So padelten wir von Schatten zu Schatten, jedesmal eine kurze Pause einlegend. Das schlimmste Stueck war das wieder quer ueber den See. Der erfrischende Gegenwind machte uns die letzten Meter nicht gerade leichter. Durchgeschwitzt und froh erreichten wir nach insgesamt 8 Stunden Ausflug unseren Hafen. Wir waren froh auf unsere Dusche im Mayflower Hostel.

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Auf dem Weg nach Mazunte

Mit dem Bus ging es dann am spaeten Nachmittag noch Richtung Mazunte. Vorerst Zwischenstopp in San Antonio und weiter mit einem etwas ueberteuerten Taxi (Nachttarif) die letzten 8km nach Mazunte. Eingecheckt haben wir diesmal in “El Mazunte”. Einem sehr einfach eingerichtetem Dachzimmer direkt am Strand und mit Moskitonetzen. Was will man mehr. Und das fuer nur 200 Pesos (circa 11 Euro) fuer uns beide. Wir waren gluecklick.

1 Kommentar zu “Nein Eva, nimm nicht den Apfel…”

  1. Kommentar von Alex

    man, das sieht schon sehr geil aus, was ihr da so seht!!! :)

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