Hawaii – Kauai – Part 3

icon author Chris on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 25.12.2008     

Den genauen Lesern ist bestimmt aufgefallen, dass die bereits geschriebenen Berichte noch nicht volltständig unseren Aufenthalt in Kauai abdecken. Ihr habt recht. Ein Tag fehlt noch, und hier kommt der entsprechende Bericht dazu.

Nach dem wir uns auf einem nahe gelegenen Campingplatz nach unserem anstrengenden Kalalau Trail mit einer Süßwasserdusche ein Stück Menschlichkeit wiedergeholt hatten ging es weiter die Straße zurück Richtung Princeville. Eine kräftige Mahlzeit wurde dringend nötig. Wir hatten aber auf soviele Dinge Appetit, dass wir uns erst bei einem Asiaten ein Gericht gegönnt hatten, und dann kurze Zeit später beim Tiki Man Pizza eine superleckere 18 Zoll Margarita bestellt hatten die wir dann nebenan in der Tahiti Nui Bar verspeist haben.

beste Pizza der Welt

beste Pizza der Welt

Das ist super. Bar und Pizza kooperieren hier. Das Tahiti Nui scheint das Stammlokal von einigen Einheimischen in Hanalei zu sein. Jedenfalls wurden wir mit Live Hawaiianischer Musik unterhalten. Da wir direkt neben der Band saßen und durch Gespräche herauskaum wurde kurzerhand das erste Lied von “Beautiful Kauai” auf “Beautiful Germany” umbenannt. Ein kleines Ständchen für uns… Einfach Klasse. Nebenbei tanzten dann verschiedene Gäste den berühmten Hula Tanz. Hut ab, teilweise haben diese den Tanz richtig gut beherrscht. Vor allem herausstechen tuen die ruhigen sanften Bewegungen, die sich dem Rhythmus anpassen. Bevor jedoch dieses Lokal verlassen konnten, gönnten wir uns noch einen leckeren Mai Tai.

unser erster Mai Tai

unser erster Mai Tai

Mit dem Auto fuhren wir dann weiter zu unserem letzten Camping Platz in Anini Beach. Der Campingplatz war komplett leer und wieder direkt am Meer. Es war leider schon ziemlich dunkel. Dennoch hatten wir beide das Zelt innerhalb Sekundenbruchteile stehen – als alte Camper ;-). Fix und fertig, totmüde, und wohlgenährt fielen wir beide auch ziemlich bald in einen tiefen Schlaf. Ok, zumindest ich.

Um 6:00 Uhr, am nächsten morgen wurden wir unsanft geweckt. Es windete sehr stark und der Regen tat sein bestes um jeden trockenen Fleck zu nässen. Ich fühlte mich sehr wohl in meinem warmen Schlafsack und dachte mir, dass uns niemand wegblasen könnte solange wir das Zelt beschweren. Sarah sah dies ein klein wenig anders. Der Wind wurde zu einem kleinen Sturm. Ich warf einen kleinen Blick nach draußen und konnte den Strand sehen. Die windzugewandte Seite des Zeltes war ziemlich eingedrückt und es tröpfelte langsam ins Zelt. Ok, wir bauen das Zelt ab. Wenig später hatten wir das Zelt im Kofferraum unseres PT Cruiser verstaut und es ging weg vom Anini Beach. Weiter wieder Richtung Lihue. Wir waren die ganze Zeit am überlegen, was man denn so an einem Regentag, unserem letzten Tag, auf Kauai so machen könnte. So fuhren wir einfach mit dem Auto über die Insel. Schauten uns alles an, was wir so oder so anschauen wollten, aber blieben die meiste Zeit im Auto. Das Wetter war draußen richtig ungemütlich. Das tolle hierbei war jedoch, dass es zwar stürmte und regnete, aber es trotzdem noch warm war.

Nene, Ente auf Hawaiianisch

Nene, Ente auf Hawaiianisch

Es schien auf der ganzen Insel zu regnen. Zwischendurch machten wir kleinere kurze Stopps um uns nach Neuigkeiten zwecks Wetters zu erkundigen. Im Süden soll es einen Strand geben, an dem die Schönwetterwahrscheinlichkeit noch am höchsten liegen sollte. Kurze Zeit waren wir da, aber auch dort Nieselregen und Wind. Auch die Liveguards (Rettungsschwimmer) gaben uns negative Meldungen. So kam es, dass ich anfing das Auto ein wenig aufzuräumen und Sarah die Fotos ein wenig aussortierte. Dennoch wendete sich das Wetter zum besseren. Wir gingen zum Strand, bewaffnet mit unserer Schnorchelausrüstung. Und dann wow…

Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Ein Wal!!! Er sprang aus dem Wasser. Direkt vor der Küste. 300m vielleicht entfernt. Ich drehte mich um, um Sarah den Wal zu zeigen. Leider dauern solche Sprünge wegen der, auch für Wale geltende, Schwerkraft nicht ewig an. Man sah nur noch die gewaltige Menge an Wassermenge, die der große Bursche beim Einschlag verdrängt hatte. Wahnsinn. Wir konnten noch eine weile lang, dank unseres großen Objektives, die Atmungen und Finnen der Buckelwale sehen.

*schnarch*

*schnarch*

Vor lauter Wal hatten wir die Seerobe, die vor unseren Füßen erschöpft schlief, ganz übersehen. So nah, war ich noch nie an einer dran. 3 Meter. Wieder bewaffnet mit Schnorchel und Brille haben wir uns dann trotzdem nochmal in die Fluten gestürzt, wissend, dass das wohl unser letztes Mal hier auf Kauai sein wird. Leider war das Wasser trüb und bedeutend kühler als auf Oahu, Hanamau Bay. So befanden wir uns nach kurzer Zeit auch schon wieder im Auto. Wieder auf der Straße, Richtung Lihue, nochmals die Landschaft in uns aufnehmen. Das Grüne! Das Auto musste wieder abgegeben werden. Komplett ausgeräumt übergaben wir das Auto um ca. 17:00 Uhr wieder der Thrifty Abzocker Bude. Wenige Minuten später waren wir auch schon am Flughafen, denn unser Rückflug nach Oahu sollte um 19:30 gehen. Durch Ausfall von gleich zwei Maschinen mussten wir ganze zwei Stunden Verspätung in Kauf nehmen.

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Die vier Tage vergingen rasend schnell. Dennoch haben wir versucht so viel wie möglich von Kauai mitzunehmen. Die Personen, mit denen wir über Kauai gesprochen haben, haben uns angemerkt, dass es uns die Insel sehr angetan hat. Eine Topempfehlung von unserer Seite!!!

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