Exploratorium San Francisco,…
…mit Kinderaugen die Welt der Physik neu entdecken. Auch dies ein Nachtrag um euch am Lesen zu halten.
Wer an einem regnerischen Tag in San Francisco nicht weiss, was man machen soll. Das Exploratorium, ein Museum der besonderen Art, ist mehr als sein Geld wert. So ging es bei uns um kurz nach 10 Uhr los, in dem Bus 29 Richtung Presidio, der Endhaltestelle im Norden der Linie (inbound). Ein paar Haltestellen vor unserer Station hatten wir sogar den Bus für uns ganz alleine. Gegen 12 Uhr hatten wir die Tickets (vergünstigt für Studenten: 11 USD) für das Museum und zusätzlich noch für das Tactile Dom (zusätzlich 7 USD). Was das genau ist erfahrt ihr später.
Wer unter euch Lesern das Technorama in Winterthur (CH) kennt, hat eine ungefähre Vorstellung von was ich euch berichten möchte. Meiner Meinung nach ist das Exploratorium noch mal zwei Nummern besser als das Museum in der Schweiz. Zu allen möglichen Themen der Physik wird versucht, spielerisch zu erklären was genau dahinter steckt. Was für Einige bisher vielleicht nur Magie sein mochte, kann kinderleicht mit Spass und einem AHA-Effekt entdeckt werden. Das Paradies war es jedenfalls für mich. Ich konnte mich von manchen Experimenten nur noch schwer losreissen. Fast jedes Experiment erforderte eigenes Handeln. Ich fand mich selbst nur noch am Knöpfe drehen, Schalter schalten, irgendwo reinschauen oder zu hören wieder. Genial! Man wird hier wieder zum Kind. Von der optischen Täuschung über sagenhafte Einblicke in die Welt der Elektrizität bis hin zum einfachen Effekt der Fliehkraft, man findet alles wieder. Selbst mein alter Physikprofessor, welcher schon ein harte Nuss war, wäre im Exploratorium einige mal ins Staunen gekommen.
Was ist aber der Tactile Dom? Genau diese Frage haben wir uns auch gestellt, als wir das Ticket für jenen erworben hatten. Am Ende des Museumstages sollten wir mehr erfahren. Für 17:00 Uhr hatten wir unsere Tickets gebucht und so standen wir pünktlich zu jener Zeit mit zirka 15 anderen Leuten vor dem Eingang eines übergroßen 8-10 Meter hohem Gebäude, welches sich direkt im Museum befand. Wie der Name Tactile schon verrät, es muss sich um etwas fühlbares handeln. Genau! Innerhalb des Domes trennten uns noch 10 Minuten Wartezeit von zirka 15 min Krabbeln, Schlängeln, Kriechen, Rutschen und Tasten im komplett dunklen Tactile Dom. Der Dom selber ist wie eine Art Labyrinth aufgebaut. Sobald man das Wartezimmer verlässt – es dürfen immer nur max. 3 Personen gleichzeitig sich im Labyrinth befinden – befindet man sich im komplett Dunklen wieder und ist nur auf seine Tastsinne angewiesen. Interessant, dass kann ich euch sagen. Wir haben gleich mehrere Durchgänge abgeschlossen. Beim ersten konzentriert man sich fast nur auf das Vorankommen bis ans Ziel. Beim zweiten jedoch habe ich mich auf die Dinge konzentriert die man da eigentlich fühlt. Einige Überraschungen dabei! Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.
Abschliessend, das Exploratorium kann ich nur jedem weiterempfehlen. Macht euch früh auf die Socken, ihr werdet denn ganzen Tag damit verbringen, Dinge zu lösen, von denen ihr bisher immer gedacht habt, dass sie nicht wahr sein können. Hier noch ein paar Bilder. Leider nicht allzuviel, da ich die meiste Zeit mit experimentieren beschäftigt war. Das letzte Bild ist aus dem Tactile Dom!
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Ihr werdet euch bei manchen Bildern nach dem Sinn fragen. Fragt nicht euch sondern mich. Eine Beschreibung für jedes Bild hätte mit dem Eintrag die Rekordlänge gebrochen.


geschrieben am 10. Januar 2009 um 03:42 Uhr ///
lol, sarah hat endlich ein zimmer in ihrer groesse gefunden! :)