Creel – Teil 1
Nachdem wir die ziemlich kuehle Nacht auf 2300m Hoehe dank drei dicken Wolldecken gut ueberstanden hatten ging es zu den “The 3 Amigos”. Bei ihnen konnte man ziemlich intakt gehalten Mountainbikes preisguenstig ausleihen.
Kurze Zeit spaeter befanden wir uns auf zwei Fahrraedern der Marke “Trek”, einem weiteren Rucksack mit Flickzeug und ein wenig Verpflegung auf dem Weg zu unserem ersten Tagesziel, den “Pilzen”. Es handelt sich dabei nicht um ein Waldgewaechs, nicht um irgendwelche oekologischen Drogen, weder noch um kleinwuechsige Menschen mit Beatlefrisur, sondern um Steinformation die wie Pilze aussahen.

Creel, sagenhafte Landschaft
Da wir uns schon ziemlich frueh auf den Weg gemacht hatten waren wir neben Einheimischen fast die Einzigsten die sich in der wunderschoenen Landschaft befanden. Bis zu fuenf Meter hoch standen die seltsamen Steinformationen an einem Hang und mit ein wenig Kletterarbeit hatte man einen perfekten Ueberblick ueber das gesamte Tal.

Mit den Mountainbikes zu den Pilzen
Nach dem Sarah sich noch ein kleines Mitbringsel fuer daheim und ich mir einen “handgemachten” Hackisack erworben hatte ging es weiter vorbei an den “Froeschen” (ebenfalls Felsformation – schlechter zu erkennen), an einer einsamen Kirche fuer die Einheimischen weiter zu den “Los Monjes”, den “Moenchen”. Hier mussten wir dann ein wenig Eintritt zahlen. Ein wenig weiter in das kleine Tal hinein, befanden wir uns in Mitten von bis zu 30m hohen und nur wenigen Metern dicken Felsen, die anscheinend Moenchen aehnlich sehen sollten. Ein wenig versteckt fanden wir einen kleinen Pfad der uns zirka 15 Minuten spaeter zu einem schoenen Aussichtspunkt ueber ein weiteres Tal bringen sollte.

Dante - Der Denker
Ich hatte mir die Muehe gemacht und das Mountainbike mit hochgeschoben. Die Abfahrt wollte ich mir schliesslich (auch wenn sie nur ein drittel der Zeit dauerte) nicht entgehen lassen. Gleich zweimal. Ja, das Radfahren macht mir immer noch ein “Heiden”- Spass. Summary – Teil 2 ;-)

Bastelstunde - wozu doch Mülltüten nicht alles gut sind
Spaeter ging es dann ueber einen Flugplatz mit Schotterpiste quer weiter zu einem See, der kuenstlich fuer das Dorf Creel und die Einheimischen angelegt wurde und ihnen fuer die naechsten 50 Jahre Wasser bringen soll.
Von da aus ging es dann am Abend auf dem leichteren und schnelleren Weg zurueck nach Creel. Zusammengefasst mit einer der schoensten Ausfluege bis jetzt hier in Mexiko.
Teil 2 folgt demnaechst.
geschrieben am 19. Februar 2009 um 22:41 Uhr ///
Kreativ – ich will mehr Bilder!
geschrieben am 19. Februar 2009 um 23:05 Uhr ///
Wow, ihr erlebt ja echt noch so einiges!! Nutzt es weiterhin voll aus!! :-)
geschrieben am 20. Februar 2009 um 15:51 Uhr ///
Die Abfahrt mit der Helm-Kamera hast du doch bestimmt gefilmt? Gibt die auch zu sehen?