Tequila, hicks

icon author Sarah on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 22.02.2009      icon star Beitrag bereits 188x angesehen

Wir sind also frueh los um wenigstens einen halben Tag in Tequila verbringen zu koennen um abends noch in Puerta Vallarta anzukommen. Aber es sollte dann doch anders kommen.
Unsere Wahl fiel auf den Tequila Bus, der von einem jungen Lehrer, der gerade in Toulca englisch unterrichtet (soll ganz einfach sein, sobald man ein wenig englisch kann, darf man dies unterrichten) als Ghetto Bus abgestempelt wurde. Naja, es war keine Nachtfahrt, also machten wir uns eigentlich keine Sorgen. Unterwegs konnte man schoen beobachten, wie die Felder der blauen Agave mehr wurden.

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Ueber Zacatecas nach Guadalajara

icon author Sarah on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 21.02.2009      icon star Beitrag bereits 171x angesehen

Nach der 5-stuendigen  Fahrt nach Chihuahua und der gleich im Anschluss folgenden 12-stuendigen Nachtfahrt nach Zacatecas kamen wird dort ca gegen halb 11 Uhr an. So eine Nachtfahrt ist schon toll, wenn man trotz des hohen Preises dann eine Uebernachtung sparen kann.
Unser Gepaeck haben wir einfach am Busterminal gelassen, das dann 3Pesos pro Gepaeckstueck und Stunde kostet. Moderate Preise!!
In Zacatecas erstmal was essen, zur Bank (echt grossartig, dass es immer diese Partnerbanken der Deutschen Bank gibt!! erleichtert einem vieles und man spart sich viele Gebuehren) und sassen anschliessend bei total schoenem Wetter im Internet… Bloedes Internet.. Man gewoehnt sich hier so schoen daran Zeit zu haben, die man gar nicht am PC abhaengen moechte. Echt ein Vorteil, wenn man sein eigenes Laptop nicht dabei hat.
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Creel – Teil 1

icon author Chris on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 19.02.2009      icon star Beitrag bereits 152x angesehen

Nachdem wir die ziemlich kuehle Nacht auf 2300m Hoehe dank drei dicken Wolldecken gut ueberstanden hatten ging es zu den “The 3 Amigos”. Bei ihnen konnte man ziemlich intakt gehalten Mountainbikes preisguenstig ausleihen.

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Über Leon, Zacatecas, Durango nach El Fuerte

icon author Sarah on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 13.02.2009      icon star Beitrag bereits 211x angesehen

Am morgen sind wir früh los um auf dem Weg nach Zacatecas in Leon einen Zwischenstopp zu machen. Leon ist bekannt für seine Lederwaren. Nicht weit vom Busterminal häufen sich auch schon die Angebote. Drei Stunden hatten wir Zeit. Chris, der auf der Suche nach Gürtel, Geldbeutel und Jacke war ging leer aus. Es gab auch einfach nix schönes. Und die angebotenen Waren wiederholten sich. Ich, die eigentlich nichts mitnehmen wollte (ehrlich!!!), fand natürlich eine tolle Lederjacke. Die musste dann auch mit. Die Jacke war mir die 40Euro auf jeden Fall wert. Glücklich und ein wenig enttäuscht, dass nicht endlich mal Chris was schönes gefunden hatte, stiegen wir wieder in den Bus.

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Guanajuato

icon author Chris on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 12.02.2009      icon star Beitrag bereits 161x angesehen

Nachdem wir am Abend dann von San Miguel de Allende unseren naechsten Bus nach Guanajuato genommen hatten befanden wir uns gegen 9 Uhr vor unserem Hostel mit verschlossenen Tueren. Dann ging es halt zu unserer Alternative. Ein ziemlich grosses Zimmer mit gleich zwei Doppelbetten in einem Arkadeninnenhof. 300 (16 Euro fuer Beide) Pesos fuer die Nacht. Kaum im Zimmer hoeren wir draussen Mariachis (Mexikanische Musikgruppe) spielen. Nein, es waren keine Mariachis. Hierbei handelte es sich um Estudiantina, musikalische Studenten, die gerne Musik machen und so durch die Strassen ziehen.

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San Miguel de Allende

icon author Sarah on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 10.02.2009      icon star Beitrag bereits 185x angesehen

Nach der langen Fahrt nach Queretaro zurueck und nochmal einer 1-stuendigen Fahrt nach San Miguel kamen wir so gegen 23 Uhr an.

San Miguel bei Nacht

San Miguel bei Nacht

Im Hotel Parador San Sebastian de Aparicio haben wir ein doofes Zimmer bekommen. Ein altes Kaminzimmer, das auch noch tierisch danach gerochen hat. Normalerweise lassen wir uns mehrere Zimmer zeigen, aber da war es schon so spät und wir haben’s dann einfach hingenommen.

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Xilitla

icon author Chris on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 09.02.2009      icon star Beitrag bereits 150x angesehen

Nachdem wir uns frueh morgens aus dem Bett qequaelt, unsere sieben Sachen gepackt hatten,
sassen wir um sieben Uhr morgens dann doch tatsaechlich im Bus (Firma: Flecha Amarilla) in
Richtung Xilitla. Xilitla hatten uns Viktor und Holger waermstens empfohlen und auch Sarahs
Reisefuehrer hatte nur positives ueber dieses, zirka 300km nordoestlich liegende Bergdorf,
erzaehlt. Auch Busse zweiter Klasse sind noch einigermassen ertraeglich.

Sieben Stunden Bus durch eine sich sehr aendernde Landschaft. Zu Beginn ging es nur durch
eben noch ziemlich bevoelkerte Gebiete und da wir noch ziemlich muede waren fiel es uns
nicht schwer ein wenig Schlaf nachzuholen. Gegen 9 Uhr ging es ueber die erste Passstrasse,
und nach einer weiteren aenderte sich die Umgebung schlagartig. Baeume und Buesche, dicht
an dicht, liessen die Berglandschaft nicht mehr kahl erscheinen. Alle 20-50 km fuhren wir
an einem Bergdorf vorbei, stoppten kurz und sammelten weitere Mexikaner auf. Fuer diese ist
der Bus teilweise die einzigste Moeglichkeit von A nach B zu kommen. Die Strassen wurden
immer kurvenreicher und dem Busfahrer schien es richtig Spass zu machen auch das letzte
aus dem alten Mercedes Bus raus zu kitzeln. Kurve um Kurve, teilweise nahe am Abgrund vorbei,
dennoch meisterhaft geschnitten. Rennfahrer sind diese Busfahrer hier auf jeden Fall. Eine etwas groessere Pause gab es dann noch in Jalpan, wo das Benutzen der Toiletten am Busterminal fuer uns beide auch eine neue Erfahrung war.

Zuerst muss man in allen Toiletten in Busterminals 3 Pesos zahlen, was ja ueberhaupt nicht die Welt ist. Das tolle in Jalpan war die Spuelung. Statt der normalen Spuelung hiess es hier kraeftig mit Wassereimern nachspuelen. Das benutzte Toilettenpapier bitte dabei nicht in die Schuessel sondern in einen nebenan stehenden Muelleimer. Dabei muss man das Toilettenpapier schon vor dem betreten des Toilettenbereichs abholen, verstaendlicherweise nur in kleinen Mengen. Blöd, wenn man dies dann erst spaeter merkt… :-).

Gegen 14 Uhr sind wir dann endlich in Xilitla angekommen. Ein kleines Bergdorf, welches noch
nicht so touristenueberlaufen ist. Dementsprechend waren wir fuer einige Mexikaner etwas
Anderes. Nach dem wir in das Quartier Hotel Dolores (ebenfalls von Holger und Viktor empfohlen)
eingezogen sind, haben wir uns in Xilitla noch ein wenig umgesehen.

in Xilitla

in Xilitla

Auf der Nordseite gingen immer steile Strassen den Berg ins Tal hinab, auf der Suedseite fuehrt die Hauptstrasse
entlang, auf derer wir auch mit unserem Bus entlang gekommen sind. Am abend sind wir noch
in einer kleinen Gaststaette mit Talblick und extremen Vogelgezwitscher essen gegangen.
Lecker und guenstig.

Am naechsten Morgen wollten wir uns die eigentliche Attraktion, von dem englischenexzentrischen Architekten entworfenen Park “Las Pozas”, ansehen.

Las Pazas, zum Austoben

Las Pazas, zum Austoben

Nur 20-30 Minuten zu Fuss gut erreichbar und auf jeden Fall einen Besuch
wert. Nach dem Tod des Architekten wurde der Garten mit zahlreichen phantasievollen Gebaeuden
fuer die Oeffentlichkeit freigegeben. Das “Klettern” durch die Gebaeude macht Spass und auch
ein Bad in den kalten Becken von Las Pozas konnte ich mir nicht entgehen lassen.

eiskalte Erfrischung

eiskalte Erfrischung

Um 14:30 Uhr ging leider unser Bus schon wieder zurueck nach Queretaro. Nochmals sieben Stunden
aufregende Busfahrt. Aber wir haben es ueberlebt ;-).

Von Queretaro ging es dann gleich nach San Miguel de Allende weiter. Bericht folgt…

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Queretaro!

icon author Sarah on mission      icon calendar Beitrag erschienen am 08.02.2009      icon star Beitrag bereits 253x angesehen

Am Mittwoch ging es endlich los. Gegen 13:30 Uhr waren wir am Busbahnhof. Man kommt sich fast vor wie auf einem Flughafen. Es gibt auch hier ganz viele Schalter mit unterschiedlichen Anbietern. Wir haben uns fuer Premiera Plus entschieden, fuer die erste Fahrt ein Bus der 1. Klasse. Die 3-stuendige Fahrt hat fuer jeden 100 Pesos gekostet. Also ungefaehr 5,50 Euro. Das Busfahren ist hier also schoen guenstig und kann zum Reisen echt empfohlen werden.
Bevor man in den Bus steigt zeigt man sein Ticket und darf sich dann ein Getraenk aussuchen (nur bei ein paar Busgesellschaften). Dieses wird in eine Tuete gepackt, in der sich bereits ein Sandwich und ein Muesliriegel befand. Toll!! Das ist alles bei den 5,50 Euro dabei. Anschliessend haben wir unser Gepaeck abgegeben. Unsere kleinen Rucksaecke die wir mit in den Bus nehmen wollten, wurden fluechtig untersucht und anschliessend wir auch. Im Buss war es super bequem. Die Sitze kann man zu Liegesitzen umfunktionieren. Vor der Abfahrt wurden alle Passagiere noch mit einer Videokamera gefilmt. Das war aber auch nur in Mexico-City der Fall.
Die 3 Stunden Fahrt gingen relativ schnell vorbei.

In Queretaro angekommen nahmen wir uns ein Taxi. Und dann nach weiteren 15 Minuten standen wir bei Viktor vor der Tuer. :D
Viktor hat in Queretaro einen Freund aus der Heimat besucht und 2-3 Wochen bei ihm verbracht. Und schliesslich hatte er am naechsten Tag Geburtstag. Da mussten wir natuerlich vorbeischauen.

Wohnung mit Dachterasse ... nicht schlecht

Wohnung mit Dachterasse ... nicht schlecht

Wir haben schnell unser Zeug in sein Zimmer gebracht und sind dann gleich auf Entdeckungstour.
Wow, Queretaro ist echt schoen!! Alles so bunt und nicht so staedtisch wie Ciudad de Mexico. Das Zentrum ist echt sehr sehr schoen. Super, dass Holger, der Freund von Viktor direkt im Zentrum wohnt.

in den Strassen von Queretaro, schoen dass es hier auch Fussgaengerzonen gibt!

in den Strassen von Queretaro, schoen dass es hier auch Fussgaengerzonen gibt!

Abends sind wir mit einem Teil der Jungs, Tim und Stefan, zu Franza gelaufen, die sehr sehr gute Tacos macht. Danach haben wir noch was getrunken und Billard gespielt. Mittlerweile sind auch Holger, Tobi und Gema eingetroffen. Toller Name was? Diese Gema ist aber ausnahmsweise super nett und sympathisch! Dann haben wir natuerlich auf Viktors Geburtstag angestossen und nach ein paar weiteren Spielchen sind wir dann auch heim.

Am naechsten Tag sind Chris und ich frueh los, weil wir Viktors Geburtstagsgeschenk finden wollten. In Mexico-City haben wir einfach nicht den passenden Sombrero gefunden. Aber hier hatten wir Glueck. Nach einer kleinen Stadttour fanden wir IHN. Zuvor ist uns aber noch was kurioses passiert. Chris hatte in einem Innenhof einen schoenen Orangenbaum entdeckt und wollte ihn fotografieren. Der nette alte Mann bat uns hinein. Er hatte viele Sammelstuecke in seinem Innenhof aufgaengt. Beim Gespraech erzaehlten wir ihm dass wir Deutsche sind. Da ging sein Herz auf. Dann zeigte er uns eines seiner Zimmer. Dieses war vollgestopft mit allen moeglichen Sammelstuecken und eine grosse Vitrine voll mit Opalen. Mit sowas hatten wir nicht gerechnet. Da betritt man zufaellig einen Innenhof und bekommt sowas zu Gesicht.

Vitrine voll mit Opalen

Vitrine voll mit Opalen

Detailreichere Bilder dann live von uns… Grund erfahrt ihr dann!
Dann sind wir Viktor holen gegangen, waren was Essen und sind noch bissl rumgelatscht und haben tolle Motive vor die Linse bekommen!

schoene Motive in Queretaro

schoene Motive in Queretaro

Hier erstmal die Bilder von Queretaro. Nach Ciudad de Mexico eine tolle bunte, ruhigere und nicht ganz so schmutzige Stadt ohne Smog!!

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Abends war dann die Party aufm Dach. Davor hat er dann noch seinen Sombrero bekommen und wie schon gedacht, steht der ihm auch wirklich sehr gut!!

oder findet ihr nicht?

oder findet ihr nicht?

Spaeter sind wir noch in einen Club, der mir gar nicht gefallen hat. Aber die Fahrt dahin war echt total lustig. Wir sassen zu 6t im Taxi hinten drin. Das war ne Gaudi. Im Club war einfach viel zu viel los. Das lustige war nur, dass man im zweiten Stock umsonst trinken konnte.
Chris und ich sind aber um 2 schon heim, schliesslich wollten wir am naechsten Tag frueh nach Xilitla.

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Also in Zukunft werden es wohl nicht mehr so viele Bilder sein… Dauert ewig. Aber weil Queretaro so schoen war haben wir ein paar Stunden Internet am sonnigen Tag auf uns genommen…

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