Arlie Beach
23.12-26.12
Da es immer etwas lästig ist wenn man seinen Reisebericht verliert ist es immer etwas lästig einen Neuen zu verfassen, dies ist mir passiert deshalb ist der Neue auch nicht so ausführlich ;).
Nachdem ich von dem Tauchgang in Ayr direkt am Nachmittag Richtung Arlie Beach gefahren bin und gegen 8 Uhr abends in mein Hostel eingecheckt bin was ein ziemlich überteuertes auch nicht so sonderlich sauberes YHA war gings am nächsten morgen erstmal auf Hostelsuche da ich nicht im YHA bleiben konnte da dieses überbucht war. Somit hab ich eine günstige Alternative gesucht und bin in einer Absteige namens Magnums gelandet. Dieses Hostel war nicht sonderlich schön und man wohnte mit 8 weiteren Leidensgenossen im einem kleinen Holzhäuschen, naja es war wenigstens günstig aber ich hatte schon etwas Angst mir da die Beg Bugs einzufangen.
Nachdem ich umgezogen ging ich auf die Suche nach einem Boot direkt am Pier das vielleicht noch einen Hostie oder Aushilfssklaven braucht. Ich hatte gehört das man hier mit ein wenig Glück etwas auf dem Boot aushelfen und dafür für umme mit segeln kann. Leider hatte ich kein Glück und alle Boote bei denen ich angefragt hatte waren für Wochen ausgebucht. Und nach ein paar Stunden der Sucherei hatte ich dann aufgegeben und beschloss mir einfach was zu buchen. Gesagt getan gings in den Peterpan und ich buchte mich auf ein Segelboot das am 26ten starten sollte. Blöd für mich das ich nun 2 Tage in dem völlig überteuerten und von Touristen und Backpackern überfülllten Arlie Beach aushalten musste.

Whitesundays Island
Arlie Beach ist eigentlich nur ein Straße mit Unmengen an Tourdesks, Restaurants, Hostels und alles was das Touriherz noch begehrt, achja und einem Supermarkt der Wasser für 4 Dollar die Flasche verkauft. Kurzum die beiden 2 Tage haben mich so richtig Abgeturned und ich war froh das ich am 26ten endlich auf das Boot konnte. Weihnachten hab ich jedoch mit etwas Fish und Chips an der Promenade verbracht, eigentlich ganz entspannt und sicherlich die bessere Möglichkeit als sich in den Bars die Brine wegzuhauen, wie es eigentlich in Arlie Beach üblich war. Das schönste an Arlie Beach war eigentlich nur das Pier mit sehr schönen Segelboote und Yachten und es gab auch noch eine Lagune, die jedoch nicht so sonderlich zum Baden einlädt wenn man Abends vorbei läuft und sieht das sie gerne Mal als Brutstätte missbraucht wird. Arlie Beach war meine persönliche Negativerfahrung und hat meine Laune wirklich gewaltig runtergezogen, weiß auch nicht was mich da geritten hat da hinzufahren, hätte es eigentlich besser wissen sollen.

Boardwalk zum Pier, das schönste in Arlie Beach
26.12 BOOOOOOOOOOOMERÄÄÄÄNG
So hieß das Boot das die nächsten 3 Tage und 2 Nächte mein Zuhause sein sollte und vom Meer ausgesehen sieht Arlie Beach so schlecht gar nicht aus. Das Boot ein kleiner Segeler das in den 80er schon 2 Mal World Champion war, wurde von 3er Crew + Hostie betrieben. Wir waren ca. 28 Passagiere und kaum waren wir aus dem Hafen gings schon ans Segeln bei dem wir auch etwas mithelfen durften. Ziel heute war es noch etwas Schnorcheln zu gehen an der Blue Pearl Bay an der Hayman Island. Bis wir diese Bay erreicht hatte vergingen ca. 2 Stunden und nach einer weiteren Stunde Schnorcheln das Aufgrund des ziemlich zerstörten Riffs nicht sonderlich gut war gings wieder etwas Segeln bis wir unsere Nachtanlegestelle bei den Black Islands erreicht hatten. Auf dem Weg dahin gab es dann noch einen schönen Sonnenuntergang der auf See wahnsinnig schnell vorbei geht. Der Abend war dann noch sehr Gesellig und ich hatte wohl wieder mal Glück das wenig Deutsche auf dem Boot waren, ein gute geschmischte Gruppe mit Finnen, Franzosen, Kanadier, Schweizer, Österreicher und Engländer. Man musste sich entscheiden ob man die Nacht auf dem Deck oder unter Deck verbringen möchte und das es unter Deck ziemlich heiß war blieb einem nichts anderes übrig als auf dem Deck zu schlafen was jedoch nicht sonderlich schlimm war sondern nur etwas hart mit einer dünnen Isomatte. Um 7 Uhr bzw. Sonnenaufgang gings auch schon wieder raus und nach einem kurzen Frühstück gings wieder. Ziel heute Schnorcheln an der Luncheon Bay bei den Hook Islands. Dort war das Riff auch ziemlich zerstört aber wir hatten das Glück mit 3 Schildkröten tauchen zu können die überhaupt nicht scheu waren, was ziemlich ungewöhnlich ist. Sie ließen mich bis auf einige cm rankommen, war nun zwar nicht das erste Mal das ich mit Schildkröten tauchen, jedoch ist es Free Dive doch etwas anderes ;).

Sonnenuntergang.. schön was!
Dann ging es zum Whitehaven Beach, riesige weißer Sandstrand zum abhängen und relaxen und wir trauten uns auch ohne Stingersuite ins Wasser, sonderlich gefährlich war es nicht da eigentlich nur sehr kleine Stinger im Wasser sind, die vielleicht etwas zwicken aber nicht so gefährlich sind. Dort verbrachten wir einige Stunden und hatte FUN IN DA SUN ;), bevor es zurück aufs Boot ging. Leider hatte wir nicht so viel Wind an dem Tag was das Segeln gar unmöglich machte und wir musste motorisiert zu unserm Übernachtungspunkt die Hook Passage. Dort gab es dann noch ein leckeres Abendessen und dann hatten wir die wichtige Aufgabe den restlichen Alkohol vernichtet werden ;).
Der letzte Tag bestand eigentlich nur aus bräunen und relaxen das unser Rückweg der ca. 4 Stunden dauerte hatte man dafür also genügend Zeit und gegen Mittag kamen wir auch schon im regnerischen Arlie Beach an, juhuu, für mich ging es dann am gleichen Tag weiter nach Agnes Water bzw. Town of 1770!
Auch wenn sich das etwas begeisterungslos angehört war der Segelturn wirklich, man lernt viele Leute kennen und hat auch reichlich Spaß.
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